ck's Blog

Dies ist der Blog von Christoph Riesinger.

Archiv für die Kathegorie 'Meinung'

Wer den Schaden hat, braucht den Spott nicht zu sorgen.

Die Nachricht von der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dürfte sich mittlerweile auch in die entlegensten Winkel verbreitet haben. Gut zu wissen, dass trotz des größten Umweltunglücks, das die USA jemals heimgesucht hat, es immer noch Leute gibt, die ihren schwarzen Humor nicht verloren haben. Aus dieser Kategorie stammt das folgende Video. Sehr sehenswert, wie ich finde.

Aber ganz im Ernst. Wenn ich so in das Gesicht von Tony Hayward blicke, seines Zeichens (noch) Chef des Ölmultis BP, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass folgender Monolog ständig in seinem Kopf abläuft: “Ohh mein Gott! Ich bin doch nur ein kleiner, nichtsahnender BWLer, der versucht hat, so schnell wie möglich Chef eines jedes Jahr Milliarden von Dollar abwerfenden Konzerns zu werden. Öl fördern ist die Lizenz zum Geld drucken und somit auch die Lizenz zum Boni maximieren. Und jetzt das! Ohh mein Gott, ohh mein Gott, ohh mein Gott! Von diesem ganzen technischen Schnickschnack hab ich doch hinten und vorne keinen blassen Schimmer. Keine Ahnung, was eine “Tiefseebohrung” ist und warum wir dieses doofe Bohrloch nicht geschlossen bekommen. Ohh mein Gott, ohh mein Gott, ohh mein Gott!!!”.

Naja, hoffen wir mal, dass es nicht ganz so schlimm ist. Um objektiv zu bleiben: Tony Hayward ist kein raffgieriger BWLer sondern eigentlich Geologe, dem verhältnismäßig viel Bodenständigkeit zugesagt wird. Und vielleicht gibt es bei BP dann doch noch den ein oder anderen Ingenieur, der von dem “ganzen technischen Schnickschnack” ein wenig Ahnung hat. Ansonsten: “Ohh mein Gott, ohh mein Gott, ohh mein Gott!!!”.

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Einfach mal das Hirn einschalten.

Nach den ganzen Partyartikeln der letzten Zeit könnte man fast auf den Gedanken kommen, dass es auf dieser Welt keine Sorgen mehr gibt und alle der Friede-Freude-Eierkuchenstimmung verfallen sind. Leider entspricht diese Utopie nicht der Realität. Aus diesem Grund gibt’s heute seit langer Zeit wieder einmal einen Artikel aus der Kategorie Meinung von mir.

Da es sich heute um das äußerst kontroverse Thema der Stoppschilder im Zusammenhang mit Kinderpornographie im Internet handelt, lasse ich an dieser Stelle lieber renommierte Medien, Betroffene und (wirkliche) Experten sprechen. Denn bei dieser Diskussion gerät man sehr schnell unter den Verdacht, den Missbrauch Minderjähriger auch noch gut zu heißen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle nur anführen, dass Pädophilie eine der allerschlimmsten Auswüchse unserer Gesellschaft ist, die es effektiv zu bekämpfen gilt. Aus diesem Grund bin ich für Maßnahmen, die wirklich was bringen, anstatt diesen Wahlkampf-Volksverdummungs-Parolen. Die restlichen, sachlichen und der Realität entsprechenden Argumente, Möglichkeiten und Befürchtungen siehe in den folgenden beiden Videobeiträgen.

Originalton: “Das [bezogen auf die hinlänglich bekannten Stoppschilder] ist genau dasselbe, was in Familien passiert, in denen Missbrauch aufgedeckt wird. Das wird einfach geleugnet. Da wird dem Kind nicht geglaubt. Da wird anstatt einer Verfolgung, wird eben lieber ein Mantel darüber gelegt. Und das ist genau jetzt hier der Fall.”. Eindeutige Worte, wie ich finde von jemanden, der mal wirklich betroffen ist.

Dazu noch ein zweiter Bericht aus dem c’t Magazin, der Fernsehauskopplung des der Zeitschrift c’t, die in Fachkreisen (also wieder denjenigen, die sich wirklich auskennen, zu denen ich mich als Informatiker zähle) als relativ renommiert und seriös gilt.

Zum Abschluss noch ein dritter Beitrag. Der hat jetzt weniger mit der obigen Stoppschildthematik zu tun, dafür passt er recht gut zum 60. Geburtstag unseres Grundgesetzes. Dass es sich nämlich dabei in vielen Bereichen nur noch um eine ausgehöhlte Hülle einer einst lobenswerten Ideologie handelt, veranschaulicht folgender Beitrag. Und wer jetzt meint, dass es sich dabei um übertriebene Paranoia handelt, dem sei versichert, dass sämtliche Inhalte Fakt sind, nicht nur auf dem Papier, sondern auch bereits in der Praxis.

Abschließend noch vielen Dank an ‘n Corny und’n Mathias für die Links zu den Videobeiträgen, die ich hier in diesem Artikel aufgenommen habe.

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Jetzt müss’ ma mal zam rucka, ähh zurecht rucka.

Landtagswahl Bayern 2008.Angenommen, es wären Wahlen. Angenommen, die stärkste Kraft holt sich 43,4% der Wählerstimmen, weit mehr als doppelt so viele, wie die zweitstärkste Partei, die gerade mal auf 18,6% Zuspruch kommt. Angenommen, drei weitere Parteien packen die 5%-Hürde, die nötig ist, um in das Parlament einzuziehen, von dessen angenommener Wahl wir gerade reden. Angenommen, der aus den Wahlen als stärkste hervorgegangene Partei (zur Erinnerung: die mit den 43,4% der Stimmen) reicht eine der drei kleinen Parteien um eine mehrheitsfähige Koalition zu bilden. Dann sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass beim Wahlsieger und eventuell auch beim auserkorenen Koalitionspartner die Sektkorken knallen, oder?

Nicht so im weiß-blauen Süd-Osten unserer Republik: Da rollen beim Wahlsieger (nennen wir ihn mal die Schwarzen) reihenweise die Köpfe und da fühlt sich der mehr um das Doppelte übertroffene Zweite als der große Sieger (nennen wir ihn mal die Roten), obwohl es für die Roten das schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten ist.

Nun ja. Jetzt werden einige sagen, dass die Schwarzen (nennen wir sie mal CSU) sage und schreibe 17,3 Prozentpunkte im Vergleich zu den letzten (Landtags-) Wahlen verloren haben, während die Roten (nennen wir sie mal SPD) gerade einmal 1,0 Prozentpunkte abgeben mussten (der ein oder andere wird jetzt sagen, wo’s nix zu verlieren gibt, kann man auch nix verlieren). Wenn man sich aber mal ansieht, wem die Wähler statt der CSU ihre Stimme gegeben haben, stellt man sehr schnell fest, dass es sich hierbei keineswegs um den großen Richtungswechsel handelt, den viele jetzt sehen. 6,2 Prozentpunkte gingen nämlich an die Freien Wähler, während die FDP sich über Zuwächse von 5,4 Prozentpunkten freuen darf. Beides eher konservative oder mitte-rechts orientierte oder beides Parteien. Also näher an den Christsozialen, als an den Sozialdemokraten. Letzteren ordnet man ja eher die Grünen und die Linken zu. Die konnten aber gerade einmal Steigerungen von 1,7 beziehungsweise 4,3 Prozentpunkten einheimsen.

Was lernen wir daraus: Die Wähler in Bayern wollten wohl eher die CSU abstrafen als einen großen Richtungswechsel initiieren. Mehr ein Denkzettel als ein großer Linksruck war die Intention des Stimmberechtigten. Und: In Bayern läuft halt doch einiges anders als im Rest des Landes. Klingt komisch, ist aber so.

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Senf, frischer Meinungssenf.

Im Moment ist in den Nachrichten politisch und wirtschaftlich ja so einiges geboten. Da ich aber schlichtweg zu faul bin, jedem größerem Thema einen eigenen Blogeintrag zu spendieren, gibt’s an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung meiner Meinungen. Ähnliches hab ich ja schon mal an anderer Stelle gemacht.

Landtagswahl Bayern 2008.Landtagswahl 2008 in Bayern.

Gestern Abend war’s soweit. Nach Jahrzehnten der Alleinherrschaft der CSU im Bayerischen Landtag (was viele Vorteile, aber auch Nachteile brachte) verliert die weiß-blaue Volkspartei ihre absolute Mehrheit.
Absehbar war das Ganze ja, denn Gründe für den 17%-Absturz gibt’s zahlreiche: Das Abdanken Edmund Stoibers und das an seiner Stelle eingesetzte “Führungs”-Duo Beckstein/Huber, eine verfehlte Bildungspolitik (Stichwort G8), zu viel Arroganz und Überheblichkeit (Stichwort Gabriele Pauli), das BayernLB-Debakel und das Rauchverbot (bei dem ich das Scheitern eher in der mangelhaften und nachgiebigen Umsetzung sehe, als in der Zerstörung bayerischer “Schmau’lkultur”) sind nur wenige Punkte auf der Versagensliste.
Die CSU muss sich wohl oder übel einen Koalitionspartner suchen, will sie Regierungspartei bleiben. Ob das nun gut oder schlecht ist wird die Zeit zeigen. Auf jeden Fall war das ganz offensichtlich der Wille des Wählers, der dieses mal im Vergleich zu anderen Bundesländern (*räusper* Hessen *räusper*) Gehör finden wird.
Dass die SPD jetzt aber groß jubelt, finde ich auch etwas, nun ja, verblendet. Schließlich fährt sie zum zweiten mal in Folge ihr schlechtestes Ergebnis in Bayern ein. Wundert mich ehrlich gesagt auch nicht, denn ich hatte den Eindruck, dass das Wahlprogramm der SPD ausschließlich unter dem Motto “die CSU muss ihre absolute Mehrheit verlieren” lief. Und “dagegen sein” ist für mich kein Wahlprogramm für fünf Jahre Legislatur.
Etwas überrascht bin ich, dass zahlreiche Bundespolitiker jetzt die Landtagswahl auf die Verhältnisse im Bund übertragen. Also meine gestrige Entscheidung war von diesem Hintergrund absolut unbeeinflusst. Naja, da will eine schwächelnde Bundes-SPD wohl Kapitel in der großen Parteikrise schlagen und sich die CDU etwas von ihrer unlieben Schwesterpartei aus dem Süd-Osten der Nation distanzieren.

Finanzkrise.Die zweite große Welle der US-amerikanischen Immobilienkrise.

Die amerikanische Immobilienkrise reißt das weltweite Finanzwesen tief in den Abgrund. Durch Fehlspekulationen sind viele Banken und Kreditinstiture in Schieflage geraten. Ob das jetzt aufgrund der Gier und der mangelden Kontrolle von Managern und Bankern der Fall ist, sei jetzt mal dahin gestellt.
Fakt ist auf jeden Fall, dass in vielen Fällen der Staat einspringt um Schlimmeres zu verhindern. Neben den 700.000.000.000$ (diese Zahl muss man einfach mal ausschreiben) der US-Regierung sprangen auch zahlreiche Bundesländer und der Bund in die Presche (und somit der Steuerzahler ) und griffen zahlreichen (halb-) staatlichen Geldinstituten unter die Arme.
Ist das gerecht? Ist das fair? Braucht’s das wirklich? Die Befürworter sagen natürlich, dass so noch größerer Schaden von der (Welt-) Wirtschaft abgehalten wird. Lieber jetzt viel zahlen als später noch mehr. Ich persönlich halte das aber für schlichtweg ungerecht und vor allem ganz schön wehleidig. Schließlich sind es die Spielregeln der Wirtschaftswelt (ganz schön schwer, einen einzigen Schuldigen auszumachen, auf den man mit dem Finger zeigen kann; deswegen dieser verallgemeinernde Begriff), mit denen man einerseits utopische Gewinne in relativ kurzer Zeit erspekulieren kann, andererseits aber das ganze System an den Rand des Abgrundes gebracht werden kann. An solche Spielregeln muss man sich halt auch in Krisenzeiten halten, wenn man ganz salopp gesagt auf die Schnauze fliegt und darf nicht schreiben “Mama, Mama (Staat), rette mich”. Andere Branchen, der Mittelstand und vor allem die Privatpersonen müssen auch die vollen Konsequenzen ihrer Fehlentscheidungen tragen. Da darf man dann meiner Meinung nach beim Finanzsektor keine Ausnahme machen, auch wenn er “groß” und “weit verzweigt” ist.
Was mich etwas wundert: Steht eine Krise wie die jetzige vor der Haustür, stehen auf einmal sehr schnell ziemlich umfangreiche staatliche Finanzmittel zur Verfügung um gegen zu steuern. Andere Wehwehchen sind da viel schneller mit der knappen Staatskasse konfrontiert. Ein weiteres Beispiel, mein Lieblingsthema der unterfinanzierte Schul-, Lehr- und Ausbildungssektor, fällt auch in diese Kategorie.

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Von Piraten und Denkzettelverpassern.

Podiumsdiskussion.Die diesjährige CeBit liegt nun doch schon ein paar Wochen zurück, aber ich möchte hier an dieser Stelle doch noch auf eine Podiumsdiskussion verweisen, die auf der Computermesse vom Heise Zeitschriftenverlag veranstaltet wurde. Der Heise Zeitschriftenverlag dürfte den meisten durch ihre bekanntesten Magazine c’t und iX sowie den Heise Newsticker ein Begriff sein.

In der Podiumsdiskussion ging es ganz allgemein um das Thema Filesharing, was natürlich zu einem Schwerpunkt Urheberrechtsschutz von multimedialen Inhalten und Kriminalisierung von Tauschbörsennutzern geführt hat. Zu diesem Zweck wurden unterschiedliche Vertreter der Medienindustrie, (Staats-) Anwälte und ein Vertreter der Piratenpartei eingeladen.

Eine Videoaufzeichnung der gut zwei Stunden langen Diskussion, bei der natürlich auch Fragerunden des Publikums ein Teil waren (bei denen, wie sollte es auch anders sein, die Vertreter der Medienindustrie ganz schön unter Beschuss geraten sind), kann auf der Seite von Heise als Videostream angesehen werden. Wem die zwei Stunden zu viel sind, der sollte trotzdem mal einen Blick drauf werfen, denn bereits zu Anfang werden einige interessante Themen und Aspekte angesprochen.

Ich persönlich fand die Diskussion äußerst aufschlussreich, weil die jeweiligen Vertreter alle wichtigen Argumente ihrer Seite nannten und gut klar gemacht haben, worum es ihnen geht. Und das fern ab von dunklen Hackern im dunklen Keller und einer geldgeilen Medienindustrie. So kann sich jeder selbst ein persönliches Bild und eine eigene Meinung bilden, denn das universelle Hammerargument konnte keine der beiden Seiten liefern. Es ist vielmehr so wie immer im Leben: In Zukunft wird es wohl die unterschiedlichsten Modelle geben, legal oder illegal an multimediale Inhalte ran zu kommen und jeder muss für sich selbst entscheiden, welches er nutzt. Auf jeden Fall hat die Medienindustrie den Ernst der Lage erkannt und bietet nach und nach immer mehr legale Angebote im Internet an, auch wenn diese nicht immer so aussehen, wie die Nutzer sich das wünschen. Die Zeiten, in denen jeder sich aber ungestört urheberrechtlich geschütztes Material illegal und kostenlos über Filesharingprogramme besorgen konnte, sind wohl endgültig vorbei.

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Der arme Pablo ohne Arme, Beine und innere Organe braucht Ihre Hilfe.

Ich denke mal, in jeden Blog muss sich der Autor mal aufregen über einen besonders dummen Kettenbrief, den er auf irgendeine Art und Weise erhalten hat. Da ich in der Regel, wenn überhaupt, nur Kettenbriefe in der Form des Titels dieses Blogeintrags oder “schicke diese Nachricht an zehn deiner ICQ-Freunde und deine Blume wird zum Stern” (was ganz bestimmt nicht funktioniert da ich Pidgin verwende) bekomme, ergab sich bisher noch nicht die Möglichkeit, einen derartigen Blogeintrag zu verfassen.

Am Sonntag Abend wurden aber meine Gebete erhört und ich wurde Empfänger der nun folgenden Zeilen:

bitte lesen
wichtig
Gesucht:
AB-Rhesus negativ!!!

wenn ihr nicht helfen könnt, Bitte weitersenden!!

Wer hat diese Blutgruppe?

Wegen Leukämieerkrankung dringend gesucht.
Selber wäre man auch froh wenn’s weitergeleitet werden würde….

DRINGEND!!!!!!!

Knochenmarkspender Blutgruppe AB Rhfkt. negativ gesucht!

Heiko S█████
Eichendorffstr. █
63███ ████████
Tel. 0170/███████

Ich wende mich an Euch, weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich hoffe, Ihr könnt mir und meiner Freundin helfen, und lest diesen Brief! Das Problem ist, dass meine Freundin an Leukämie erkrankt ist… Es hat sich herausgestellt, dass Sie nur noch wenige Wochen zu leben hat.

Aus diesem Grund seid Ihr meine letzte Chance ihr zu helfen. Wir benötigen dringend eine/n Spender/in mit der Blutgruppe “AB Rhesus negativ”, der/die bereit wären, ggf. Knochenmark zu spenden. Dies ist für Euch nur ein kleiner Eingriff, kann aber meiner Freundin zu Leben verhelfen.

Wenn jemand diese Blutgruppe hat, möchte er/sie sich doch bitte mit mir in Verbindung setzen.

Alles weitere besprechen wir.

Sendet bitte diesen Brief an alle, die Ihr kennt!!!

Fragt in eurem Bekanntenkreis nach!!!!!

Ich danke Euch für Eure Hilfe!!!

Liebe Empfängerin, lieber Empfänger,

auch wenn Sie wie ich nicht helfen können, seien Sie bitte so nett und verteilen diese Mail weiter, vielen Dank im Voraus!

Angela G█████
DV-Organisation Klinikum der ███████████ ██████████
Tel.: 0941/███-████
Fax: 0941/███-████

Klinikum der ███████████ ██████████ Stefan M█████

Tel.:0941/███-████
Fax.: 0941/███-████
█████-█████-█████-█████ ██
93███ ██████████

Ich habe ein wenig die Formatierung verändert und an den geschwärzten Stellen standen im Original tatsächlich reale Postanschriften, Handy- und Telefonnummern. Da ich mal davon ausgehe, dass der Kettenbrief in erster Linie dazu diente, die in ihm genannten Personen zu zu spammen, habe ich diese Daten unleserlich gemacht.

Zuspammen deswegen, da es dem Autor ganz bestimmt nicht um einen Knochenmarkspender für wen auch immer geht. Denn neben der absolut kathastrophalen Aufmachung, völlig fehlenden Gliederung des Textes und Wechsel zwischen Du und Sie als Anrede des Lesers ist es jedem Laien möglich, innerhalb von nicht mal zwei Minuten mit Hilfe von Wikipedia zu klären, dass es sich beim Inhalt des Kettenbriefes schlicht und einfach um Humbug handelt: Im Artikel zur Stammzelltransplantation, zu der der Autor aufruft, steht klipp und klar, dass diese nicht von der Blutgruppe des Spenders sondern vielmehr von den Human Leukocyte Antigen Typen abhängt.

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And the winner is: Blu-ray Disc.

Logo der Blu-ray Disc und HD DVD.Nachdem das Filmstudio Warner Bros. vorletzte Woche auf der in Las Vegas stattfindenden Unterhaltungsmesse CES bekannt gegeben hat, dass es seine Filmtitel in Zukunft nur noch auf Blu-ray Disc an den Mann bringen möchte, scheint der Formatkrieg zur DVD-Nachfolge entschieden zu sein.

Grundsätzlich konkurrierten zwei Medien um die Nachfolge der Digital Versatile Disc um dem interessierten Filmliebhaber hochauflösendes Fernsehvergnügen nach Hause zu bringen: Die HD DVD, hinter der ein Konsortium aus NEC, Microsoft, Toshiba, Intel, IBM und Hewlett Packard steht und die Blu-ray Disc, die Unternehmen wie Panasonic, Pioneer, Philips, Sony, Sharp und Samsung hinter sich weiß. Technisch gesehen bietet keines der beiden Medien einen so großen Vorteil, dass es sich gegen das andere durchgesetzt hätte und da hinter beiden Medien eine breite Lobby steht, stand ein langer Formatkrieg zwischen den beiden Formaten ins Haus, der drohte, auf dem Rücken der Kunden ausgetragen zu werden.

Mit dem Entschluss Warner Bros. ihre Titel (Blockbuster wie die “Herr der Ringe”- und “Matrix”-Trilogie sowie die “Harry Potter”-Filme) in Zukunft nur noch auf Blu-ray Disc zu veröffentlichen, ist die Entscheidung im Formatkrieg wohl definitiv gefallen. Denn schließlich steht oder fällt ein Medium mit den Titeln, die auf ihm veröffentlicht werden und mit Warner Bros. auf ihrer Seite ist die Blu-ray Disc nun klar im Vorteil. Dieses Ereignis hat auch schon diverse Konsequenzen nach sich gezogen: So hat mit Universal ein weiteres großes Hollywoodstudio bekannt gegeben, ihre Filme auf Blu-ray Disc zu veröffentlichen, ebenso wie Constantin Film.

So wie’s aussieht bleibt der HD DVD nur noch der Markt als Nachfolgeformat für die DVD im Nicht-Entertainmentbereich, also dem Speichern von Daten zum Beispiel von PCs. Diesen Bereich hat die DVD jedoch noch fest in der Hand, da Rohlinge und Brenner der Nachfolgeformate äußerst kostspielig sind. Außerdem ist die Vorherrschaft der Blu-ray Disc im Homecinema-Bereich kein gutes Omen für die HD DVD im Computerbereich.

Mich persönlich freut diese Entscheidung: Ich hatte kein favorisiertes Format, da auch ich keinen Vorteil des einen Mediums gegenüber dem anderen sah. Allerdings finde ich es gut, wenn HD nun endlich mal in der breiten Masse ankommt. Die Verunsicherung, die zwei sich auf dem Markt befindliche, konkurrierenden Formate verursacht haben, dürfte nun ein Ende haben. Ich hoffe nun auf eine größere Auswahl von Blu-ray Disc Playern auf dem Markt und auf ein Ende der Zurückhaltung beim Umstieg auf die hochauflösende Fernsehzukunft. Da in meinen Augen eines der größten Kontra-Argumente dafür weggefallen ist, steht dem nun nichts mehr im Wege. Und ein erhöhtes Kundeninteresse führt zu sinkenden Preisen, was noch mehr Kunden die Entscheidung für einen Next Generation Player erleichtern dürfte. Ähnliches hat man ja auch schon bei der DVD gesehen.

Zwar hinkt der Vergleich mit der DVD etwas, da es sich bei der DVD im Vergleich zur VHS-Kassette mit ihrer Digitalisierung um eine richtige Revolution handelte, allerdings steht hinter HDTV ja nicht nur der Homecinema-Bereich mit Kinofilmen sondern auch der klassische Fernsehbereich, der nach und nach sein Programm auf hochauflösende Inhalte umstellen wird und vor allem die Fernseherhersteller die versuchen, ihre schicken flachen Geräte an den Mann zu bringen. Vielleicht beschleunigt die Entscheidung für Blu-ray ja auch den Umstieg des Fernsehens von SD (bei uns in Europa das PAL-Format) auf HD. Ich würd’s mir auf alle Fälle wünschen.

Ach ja, vielleicht war das ja eine Entscheidung für eine bereits überholte Technolgie. Am Nachfolger von HDTV wird nämlich schon gearbeitet.

Nachtrag (am 16.01.2008):
Habe zu diesem Thema noch einen recht interessanten Artikel gefunden, der die aktuelle Lage der Branche recht gut beschreibt und darüber hinaus noch auf weitere Aspekte eingeht, die ich an dieser Stelle auch bereits angesprochen habe (wie zum Beispiel die Zukunft der HD DVD im PC-Markt).

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Hier ist mein Blog, hier darf ich meinen Senf dazu geben.

Mein letzter Blogeintrag liegt nun doch schon ein paar Tage zurück, deswegen wird’s mal wieder Zeit für ein paar Zeilen. Viel passiert im Moment aber eigentlich hab ich gar nicht so richtig Zeit, das alles aufzunehmen. Grund dafür ist mein Programmierpraktikum, dem ich eigentlich auch einen Eintrag widmen wollte. Dies scheiterte jedoch daran, dass sich das Praktikum als recht wirr und vor allem zeitintensiv erweist, was auch der Grund ist, warum ich im Moment recht wenig mitbekomme, was um mich herum los ist.

Da dies jedoch mein Blog ist und Blogs dafür da sind, dass (mehr oder weniger) und bedeutende Menschen ihre (weniger oder mehr) unbedeutende Meinung kund tun hab ich mir gedacht, dass ich ein paar kleine Statements zu den mehr oder weniger wichtigen Ereignissen der letzten Tage zum Besten gebe.

Nichtrauchergesetz.Bayern verabschiedet das schärfste Nichtrauchergesetz der Republik.

Find ich sehr gut. Auch, dass es so hart ausgefallen ist. OK, in Bierzelten hätten’s das Qualmen jetzt nicht unbedingt untersagen müssen, aber ein Problem hab ich damit auch nicht. Meine Mum wird sich freuen, denn sie wird in Zukunft wesentlich weniger Wäsche zu waschen haben, keine brennenden Augen mehr nach vier Stunden in der Lieblingskneipe mehr und gesund (naja, nennen’s wir mal eher nicht gesundheitsgefährdend) ist das Ganze auch noch. Dass die Raucher jetzt jammern und die Wirte meinen, Umsatzeinbußen hin nehmen zu müssen, liegt in der Natur des modernen Deutschen. Ich denk mir jedoch, dass niemand dauerhaft auf seine Stammkneipe oder auf’s Furtgeh’n verzichtet, nur weil er nicht mehr schmaukeln darf. Da werden die Leute auch feststellen, dass das Rauchverbot sie nicht umbringen wird, ganz im Gegenteil.

Managergehälter.Deutschland diskutiert über die Verhältnismäßigkeit von (Top-) Managergehältern.

So Begriffe wie “Neiddebatte” will ich da mal außen vorlassen. Meine Meinung orientiert sich da glaub ich an der Meinung der meisten Deutschen: Von mir aus können die so viel verdienen wie sie wollen oder wie sie das für nötig halten. Auch wenn sie vielleicht zwei- bis dreimal soviel arbeiten wie der Durchschnittsarbeitnehmer, dürfen Manager von mir aus überproportional vergütet werden. Deswegen halte ich auch eine gesetzliche Limitierung der Managergehälter eher für Unsinn. Allerdings halte ich es wie die meisten anderen für problematisch, wenn Topfuktionäre auch noch dafür belohnt werden (im Sinne von Abfindungen welcher Form auch immer), dass sie ein Unternehmen offensichtlich und hauptsächlich durch ihr Verschulden an die Wand gefahren oder sich moralisch grob falsch verhalten haben, nur damit man sie, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wieder los wird (siehe BenQ oder Siemens). Genau in diesem Bereich halte ich Regelungen, die sich am Erfolg des Unternehmens orientieren für nicht verkehrt. Ein Grundeinkommen steht jedoch auch Managern zu, schließlich kann es einem Unternehmen (vorübergehend) auch mal schlecht gehen, ohne dass man mit dem Finger auf den Grund zeigen könnte.

Managergehälter.Die Postbranche bekommt einen gesetzlichen Mindestlohn.

Halte ich für ‘ne gute Sache. Zwar werfen die Konkurrenten der Post zwar jetzt mit dem Angstargument schlechthin um sich, Hunderte von Angestellten zu entlassen, das ist in meinen Augen aber eigentlich mehr Erpressung als ein richtiges Argument. Außerdem sehe ich es auch so, dass die Postkonkurrenten Wettbewerb nur über den Lohn ihrer Arbeitnehmer austragen und nicht über andere marktwirtschaftliche Kriterien.
Überhaupt halte ich einen Mindestlohn für eine gute Sache: Ich sehe das so: Was nützt einem ein Job, wenn man davon nicht leben kann? Klar werden Arbeiten im Niedriglohnsektor oftmals von der öffentlich Hand bezuschusst, in meinen Augen ist das aber nicht der richtige Weg. Zwar ist es wohl unter’m Strich lohnender, derartige Arbeiten öffentlich zu bezuschussen als gleich “einen ganzen Arbeitslosen” zu bezahlen, aber ich bin generell kein Freund von Subventionen und in meinen Augen ist Bezuschussung von Löhnen eine Subvention. Außerdem besteht die Gefahr, dass es zu Wettbewerbsverzerrungen in der Wirtschaft kommt, wenn auf einmal Arbeitnehmer nicht mehr (nur) vom Arbeitgeber sondern von Bund/Land/Kommune bezahlt werden.
Viel wichtiger als die Frage ob ein Mindestlohn sinnvoll ist oder nicht ist für mich diejenige, wie hoch dieser Mindestlohn ausfallen soll: Wird er (zu) niedrig angesetzt haben wir die Situation, die wir auch schon hatten, als es noch überhaupt keine Mindestlöhne in Deutschland gab, nämlich dass die Leute nicht davon Leben können. Wird er allerdings (zu) hoch angesetzt sehe ich schon auch die Problematik von zu hohen Lohnkosten in Deutschland für die Arbeitgeberseite.

Zu guter letzt noch eine Dokumentation des ZDF, auf die ich gestern im Fernsehen gestoßen bin. Hat jetzt nicht unbedingt mit obigen aktuellen Topthemen zu tun, hat mir persönlich aber recht gut getan. Gar nicht so sehr aus pro-/contra-amerikanischer Sicht sondern mehr als Motivation für mich selbst. Wer das Video in höherer Auflösung sehen möchte, kann dies hier tun.


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Da braucht man keine Feinde mehr, bei solchen Freunden.

Da sich ja ein paar meiner treuen Leser ab und zu nicht ganz zu unrecht beschweren, dass ich in meinen Blogeinträgen ganz schön ausschweifend und langwierig sein kann, fass ich mich heute ganz kurz und präsentiere folgendes Video, dass meine Meinung zum im Moment in der SPD andauernden Machtkampf zwischen Franz Müntefering und Kurt Beck wiedergibt. Es stammt aus den Tagesthemen der ARD vom 08. Oktober 2007. Aber nun her mit dem Clip:

Nachtrag (am 08.07.2008):
Das Video ist leider nicht mehr online. Aus diesem Grund kann ich es an dieser Stelle auch leider nicht mehr verlinken.

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Flacher, langsamer, kürzer.

Der Computerindustrie haftet ja nicht zu Unrecht der Ruf an, dass sie sich ständig selbst überholt: Bestelle ich heute meinen neuen Computer bei Dell, so ist er morgen bei seiner Auslieferung bereits wieder veraltet. So verhält es nicht nur mit Computern, sondern beispielsweise auch mit Digitalkameras. Fünf, sieben, elf oder noch mehr Megapixel sind halt gute und billige Werbe- und Verkaufsargumente, mit denen der Kunde die einzelnen Digitalkameras vergleichen können soll.

Menschen, die sich etwas mehr mit dieser Materie auseinander setzen wissen jedoch, dass das Megapixel-Argument bei weitem nicht das einzige Verkaufsargument für eine Digitalkamera sein kann. Da kommen dann noch Sachen wie geeignete Akkus, analoger Sucher, Bildstabilisator, ein guter optischer Zoom und vor allem eine gute Optik in Form eines hochwertigen Objektivs dazu.

Dass mehr Megapixel sogar schlechtere Qualität bedeuten kann, will nun die Seite 6Mpixel.org zeigen. Gestoßen bin ich auf diese Seite über heise online, die eine Problematik aufgreift, die mir schon seit längerem bekannt war:
Will man ein Digitalfoto erstellen, drückt man auf den Auslöser seiner Digitalkamera (so weit so gut). Licht fällt während der Belichtung durch das Linsensystem der Kamera auf einen CCD- oder neuerdings immer mehr CMOS-Chip, auf dem das Licht in elektrische Signale umgewandelt wird, die die Information des aufgenommen Bildes enthalten.
Diese CCD- bzw. CMOS-Chips bestehen prinzipiell aus Silizium und werden in einem komplexen Verfahren aus Siliziumscheiben, den sogenannten Wafern hergestellt. Diese Siliziumscheiben sind recht teuer. Deswegen versuchen die Hersteller solcher Kamerachips, möglichst viele Chips aus einem Wafer heraus zu bekommen.
Das heißt also, wenn ein neuer Kamerachip mit mehr Pixeln als der alte hergestellt werden soll, dann versucht man, gleich viele neue Chips aus einem Siliziumwafer heraus zu bekommen, wie das bei alten Chip der Fall war. Somit tummeln sich mehr “Pixel” (im Fachjargon bezeichnet man die auf dem Chip als Aperturen) auf gleicher Fläche, was die Aperturflächen des neuen Chips kleiner macht als die des alten.
Somit bekommt so eine Apertur des neuen Chips bei einer Aufnahme auch weniger Lichtenergie ab, als das bei der alten Apertur der Fall war. Klar: Auf weniger Fläche trifft in der gleich Zeit weniger Licht. Also muss das Signal im Vergleich zum alten Chip verstärkt werden. Dabei wird jedoch nicht nur das umgewandelte Lichtsignal verstärkt, sondern leider auch das Rauschen.
Man kann also sagen, dass in der Regel moderne Digitalkameras mit mehr Megapixeln mehr rauschen, als das bei alten der Fall war und somit die Fotos eine geringere Qualität aufweisen.

Auf der oben erwähnten Seite 6Mpixel.org finden sich jedoch noch ein paar andere Argumente gegen den Pixelwahn wie zum Beispiel die Tatsache, dass die in den Consumerkameras verbauten Objektive viel zu starke Verzeichnungen erzeugen, als dass sich die hohen Auflösungen rechtfertigen lassen würden.

Noch eine Notiz am Rande: Digitalkameras, die in der Industrie beispielsweise zur Qualitätsprüfung oder ganz einfach zur Objekterkennung oder Bildverarbeitung eingesetzt werden, haben in der Regel gerade einmal eine Auflösung von 1280×1024 Pixeln.

Nachtrag 1:
Am 12.11.2007 hat das ZDF in der Sendung WISO einen Beitrag über das Thema gebracht, den ich hier gerne online stellen möchte.


Nachtrag 2 (am 15.01.2008):
Selbst die “Bild”-Zeitung hat sich dem Thema angenommen.

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