Archiv für Januar, 2007
Glück in der Liebe, Glück im Spiel.
Dass es mir im Moment mit meiner Karin besonders gut geht, darf an dieser Stelle ruhig mal erwähnt sein. Folglich müsste ich im Spiel dann eine Niederlage nach der anderen einheimsen, wenn man dem Sprichwort “Glück in der Liebe, Pech im Spiel” (das Original lautet glaub ich anders herum) glauben schenken darf.
Aber irgendwie trifft das im Moment bei mir nicht zu: Gestern am wöchentlichen Kartenabend im Wahn’s Inn bin ich beim Schafkopfen mit Null gestartet und hatte zum Schluss 1,50 € Gewinn. Zwischenzeitlich waren’s sogar schon weit über 4,00 €. Meine Glückssträhne hielt dann auch beim Pokern an: Einsatz vereineinhalbfacht.
OK, ich geb zu, dass das alles (absolut betrachtet) eigentlich recht kleine Beträge sind, aber für unsere Einsätze geht da ganz schön was weiter. Außerdem hält das bei mir jetzt schon seit mehreren Wochen an (was ‘n Dom auf den Gedanken bringen könnte, Fortuna wär nun auf meiner anstatt auf seiner Seite).
Gestern Abend gab’s dann noch das i-Pünktchen: Im Wahn’s Inn gibt’s jeden Dienstag um Mitternacht ‘ne Aktion, bei der dem Gewinner/der Gewinnerin die Zeche erlassen wird. Zu diesem Zweck darf jede/jeder der anwesend ist mit drei Würfeln würfeln. Der-/Demjenigen, die/der die höchste Augenzahl im Lokal würfelt, wird die Zeche erlassen. Und dieser Glückliche war gestern ich. Musste zwar in ein Stechen, aber das hab ich souverän mit 14:4 Augen gewonnen. Olé Olé.
Veni vidi vici.
…zu Deutsch soviel wie “Ich kam, sah und siegte”. Beziehen tut sich dieses Zitat auf meinen gestern gehaltenen Seminarvortrag.
In diesem Semester stand als größte zu erledigende Aufgabe das erfolgreiche Ablegen eines Hauptseminars im Hauptstudium an. Ich hab mich für das Seminar “IT-Sicherheit” vom Lehrstuhl von Herrn Grass entschieden. Zu erledigen waren also eine Ausarbeitung (die bei mir 18 1/2 Seiten lang wurde), die ich vor zwei Wochen abgegeben habe und ein 45 minütiger Vortrag, den ich eben gestern Vormittag gehalten habe. Als Thema ging’s bei mir um “Verteilte Angriffserkennung” (Thema VI).
Für alle, die sich interessieren, über was ich da so alles geschrieben habe, werde ich an dieser Stelle den Link posten, unter dem alle Ausarbeitungen des Seminars zu finden sein werden, sobald diese vom Lehrstuhl online gestellt sein werden.
Damit hab ich mein Leistungssoll für dieses Semester erfüllt und so wie’s aussieht auch noch ganz erfolgreich. Werd’ übernächste Woche noch ‘ne Medizinklausur schreiben, jedoch ist die nicht verpflichtend und deshalb ist’s relativ egal, wie ich bei der abschneiden werde.
Nachtrag:
Den oben erwähnten Link gibt es leider im Juli 2007 immer noch nicht. Deshalb hab ich mich entschlossen, die Dokumente meines Seminars selbst online zu stellen. Zu finden ist das Ganze hier.
Go Angie, go!
Im Moment hat Deutschland ja sozusagen eine Doppelführung inne: Ratsvorsitz in der EU und selbiges nochmal für die G8. Nun hat das beides wohl mehr symbolischen Charakter, denn mehr Entscheidungskompetenz wird uns dadurch in keinem der beiden Institutionen gewährt.
Das alles ist wohl eher symbolisch zu sehen und von uns, zumindest wenn man die EU betrachtet, wird diesbezüglich ja einiges erwartet. Dass sich die EU in einer schweren Kriese befindet, dürfte mittlerweile durchgesickert sein. Europäische Verfassung heißt das ins Wasser gefallene Kind, ohne die sich ein vernünftiges und effizientes Regieren in Zukunft schwierig gestalten wird.
Nun hat unsere Bundeskanzlerin als Oberrepräsentantin deutscher Ratspräsidentschaft vor wenigen Tagen ihre sehr emotionale Antrittsrede verlesen in der sie das Thema EU-Verfassung und deren voran treiben explizit erwähnt.
Es bleibt abzuwarten, ob die Erwartungen, die momentan in Deutschland gesetzt werden, erfüllt werden können. Ich hab noch so dunkel im Hinterkopf, dass bei unserer letzten Ratspräsidentschaft weder besonders viel noch besonders wenig voran ging.
Jedoch hoffe ich als Optimist und großer Befürworter der Europäischen Union, dass die nötigen Reformen durchgesetzt werden können und natürlich würde es mich nicht stören, wenn dies unter deutscher Ratspräsidentschaft geschehen würde, also: Go Angie, go!
Kein Kommentar vorhandenFahrscheine bitte, Fahrscheinkontrolle!
Oida Oida, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Seit knapp sieben Jahren wohn ich jetzt nun in Tittling und Verkehrsmittel Nummer Eins nach Passau sind neben dem eigenen Auto die Regionalbusse der RBO. In diesen sieben Jahren dürfte ich wohl um die 2500 diesen Service in Anspruch genommen haben, über den Daumen gepeilt. Ich schätz mal, dass ich pro Fahrt im Schnitt 2,00€ gezahlt habe, denn während meiner Schulzeit hatte ich ‘ne Jahreskarte. Macht also ca. 5000€ Fahrtkosten in sieben Jahren.
Auf jeden Fall wurde ich in diesen sieben Jahren kein einziges mal kontrolliert. Schwarzfahren wäre also nicht aufgefallen. Nicht aufgefallen, bis letzte Woche, da war’s dann tatsächlich mal soweit. In Ruderting stieg der Kontrolleur zu. Klar hatte ich ganz brav mein Ticket gelöst, deswegen gab’s auch keinerlei Schwierigkeiten.
OK, ich bin mir schon im Klaren, dass man mit Fahrkartenkontrolleuren nicht jeden Schwarzfahrer erwischen kann, aber ich denk mal, 0,5% aller Fahrten könnten schon kontrolliert werden. Bei den oben erwähnten 2500 Fahrten wären dies dann zwölf (abgerundet). Dass die tatsächliche Kontrollrate um den Faktor zwölf niedriger liegt, halte ich für verbesserungswürdig! Zumindest die SWP in Passau haben’s auf die Reihe bekommen, mich zwei mal im Jahr zu kontrollieren.
Kein Kommentar vorhandenKlimawandel.
Irgendwie hab ich im Moment das Gefühl, dass die Medien voll von Berichten sind, die den Klimawandel thematisieren. Klar, der äußerst milde Winter und der Orkan Kyrill bieten im Moment einigen Anlass dafür, aber die Welle der zahlreichen Berichte gab’s ein paar Monate davor auch schon.
Irgendwie scheint es jetzt tatsächlich der Fall zu sein, dass die Tatsache, dass sich unser Planet im Klimawandel befindet, an die breite Bevölkerung heran tritt. Dieser Vorgang ist eigentlich spätestens seit Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts bekannt, aber solange uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt, ist das Otto-Normalverbraucher herzlich wurscht.
Dabei ist es wahrscheinlich so, dass sowohl vom Menschen verursachte Faktoren wie vermehrter Kohlendioxid- und Methanausstoß als auch natürliche Faktoren zu der extremen Wetterlage führen, wie wir sie nun seit etwa zehn Jahren global sehen und die sich definitiv in den den nächsten Jahrzehnten intensivieren wird.
Trotz dieser Tatsache habe ich jedoch keinesfalls das Gefühl, dass die Spezies Homo sapiens sapiens (seines Zeichens der weise weise Mensch) irgendetwas Konstruktives in die Wege leiten würde, um den angerichteten Schaden einzudämmen (außer der Tatsache, dass es nun nicht mehr Klimakatastrophe sondern Klimawandel heißt).
Dabei hat der Einzelne leider auch nicht die Möglichkeiten, die ihm suggeriert werden. Den Verzicht auf fossile Brennstoffe und den Umstieg auf regenerative können sich viele schlichtweg einfach nicht leisten, vor allem in der zweiten und dritten Welt nicht. Zwar gibt es (in Deutschland) zahlreiche Subventionen für regenerative Energien, jedoch kann das auch kein Dauerzustand bleiben.
In einer vom Kapitalismus und Egoismus regierten Welt wird offensichtlich viel zu kurzfristig gedacht und Gewinne sind offensichtlich wichtiger als der Erhalt des einzigen Planeten im Universum, auf dem bisher organisches Leben definitiv nachgewiesen werden konnte.
Fakt ist, dass der Klimawandel (jetzt sag ich’s auch schon) begonnen hat und die Menschheit wohl vor ihre größte Herausforderung stellen wird, die sie in ihrer jungen Evolutionsgeschichte je zu bewältigen hatte. Er lässt sich nur noch mindern, nicht mehr aufhalten aber die Menschheit akzeptiert dies wohl lieber, als etwas dagegen zu unternehmen.
Die USA (ihres Zeichens Verbraucher von über 25% aller Energie bei nicht einmal 5% der Weltbevölkerung, von Wasser wollen wir erst gar nicht reden) juckt das alles relativ wenig, obwohl sie immer heftiger von Hurrikans, Waldbränden und Blizzards heimgesucht werden. Die europäische Union kommt nicht zu sehr viel mehr als guten Bekundungen, anstatt einen Alleingang zu machen, der besser wäre als gar nichts. China, das Schoßhündchen der Weltwirtschaft, das niemand vergraulen will, kann tun und lassen, was es will. Von Regionen der Welt wie Indien und Südamerika will ich erst gar nicht reden.
Vielleicht führt die eingangs erwähnte vermehrte mediale Berichterstattung zu einem grundlegenden Umdenken. Ich bin zwar eigentlich Optimist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich rein gar nichts ändern wird, außer, dass der Klimawandel voran schreiten wird. Denn der Mensch scheint trotz seiner unglaublichen und unbändigen Schöpfungskraft und der Tatsache, das komplexeste Gebilde im bekannten Universum im Kopf zu tragen, nicht in der Lage zu sein, seinen Egoismus zu überwinden.
Quo vadis Mensch?
1 Kommentar vorhandenDer König ist tot, es lebe der König.
Am Schluss haben’s ihn dann doch weichgekocht. Oder war’s vielleicht doch die Vernunft? Auf jeden Fall legt König (/Ministerpräsident) Edmund Stoiber zum 30. September 2007 sowohl sein Amt als Parteivorsitzender als auch das des Ministerpräsidenten nieder.
Keine schlechte Entscheidung, wenn man sich in diesen Tagen mal die Meinung seiner Untertanen anhört. Da hat er wohl zu viele strategische Fehler gemacht, begonnen mit dem Rückzug aus Berlin bis hin zur Landrätin Pauli.
Wobei man sagen muss, dass er gar nicht mal so viel falsch gemacht hat, wie man meinen mag. Schließlich wünscht sich der Wähler ja einen Vertreter, der sich nicht so leicht von seinem Kurs abbringen lässt und für seine Ziele einsteht. In diesem Fall wurde es aber wohl Zeit für einen Wechsel, denn der Grad zwischen Zielstrebigkeit und Verblendung ist doch ein recht schmaler.
So kann man auf die Ära Stoiber zurückblicken und sagen, dass es gut ist, einen ausgeglichenen Haushalt zu haben und mehr Probleme bewältigt (oder zumindest halbwegs gut im Griff) zu haben, als manch anderes deutsches Bundesland. Man wird wohl doch ein wenig verklärt auf die Zeit, in der Stoiber Ministerpräsident war, zurück blicken.
In den letzten paar Monaten seiner Regentschaft (/Amtszeit) wird er sein geliebtes Bayern wohl noch ein wenig auf Hochglanz polieren und in einem (zumindest nach Außen) möglichst perfekten Zustand an seinen Nachfolger übergeben, wer auch immer das sein mag.
Kein Kommentar vorhanden932 kcal.
Eines meiner zahlreichen Geburtstagsgeschenke war ‘ne Pulsmessuhr von Polar. Vielen Dank nochmals an meine Gäste dafür!!! Natürlich kann die Uhr noch viel mehr als nur Puls messen, obwohl es sich bei der Polar M31 noch um eine der kleineren Uhren handelt.
Neben Pulsmessen wird auch die Zeit aufgezeichnet, in der man sich in seiner “OwnZone” befindet, ein Bereich der optimalen Fett- und Kohlehydratverbrennung (wer sich noch düster an den Biologieunterricht entsinnt, wird sich noch düster an aeroben und anaeroben Kohlehydratabbau erinnern.).
Darüber hinaus berechnet die Uhr auch den Wert der verbrannten Kilokalorien während des Sports und den Fettanteil davon.
Nun hatte ich am Wochenende endlich Zeit, die Uhr mal so richtig zu testen. Zam mit’m Tom ging’s zwei große Runden um den Rottauer See, was etwa 8 km entspricht. Dank des milden Winters ist das im Moment überhaupt kein Problem. So hatten wir auch Gelegenheit, die neuesten “Biberschäden” zu begutachten. Natürlich hat mich interessiert, wieviel Energie man so braucht, bei 8 km Joggen und wie der Titel schon sagt: 932 kcal waren’s.
Das hat mich dann doch positiv überrascht, hätte vermutet, dass der Wert nur etwa bei der Hälfte liegt. Schließlich braucht ein männlicher Erwachsener täglich mindestens etwa 2000 kcal an Grundumsatz.
Auf jeden Fall hab ich da zum Geburtstag ‘n schönes Spielzeug bekommen. Und das auch noch mit ‘nem guten Hintergrund, da macht’s Joggen gleich doppelt Spaß.
Kein Kommentar vorhandenFarbenfroh, actionreich, schnell, violett: Ultraviolet.
Hab neulich in der Videothek “Ultraviolet” entdeckt, ‘ne Comicverfilmung mit Mila Jovovich. Eigentlich bin ich kein all zu großer Fan von Comicverfilmungen, denn die Stories ähneln sich doch immer sehr und da’s bereits auch Zebraman und Elektra als Hollywoodverfilmung der Neuzeit gibt, waren Comicverfilmungen für mich eher zweite Wahl. Da aber sonst keine interessanten Filme in der Videothek da waren und Filme mit Mila Jovovich eigentlich immer ganz ansehnlich sind, hab ich ihm ‘ne Chance gegeben.
Und ich wurde nicht enttäuscht. OK, die Dialoge und vor allem die Story kann man in die Tonne klatschen. Auch die schauspielerische Leistung ist nicht preisverdächtig. Dafür ist das Szenario einfach spitze getroffen. Alles schön bunt (definiert in klaren Farben auf klaren Flächen, was dem ganzen ‘nen ziemlich coolen Style gibt) und der Soundtrack lässt den Adrenalinspiegel steigen. Die Kampfszenen sind so unrealistisch wie genial, gepaart mit den Kamerafahrten können Genrereferenzen wie Matrix einpacken.
Ein paar coole neue Ideen wurden auch eingebaut, zum Beispiel die Raumpacker, die zum Glück auch nicht nur einmal am Anfang des Films vorkommen sondern konsequent verwendet werden.
Leider bezieht sich das Alles nur auf die erste Hälfte des Films. Die zweite wirkt, als hätte man sie aus “Æon Flux” ausgeschnitten. Einsame Comicheldin stürmt im Alleingang die Hauptzentrale des Regimes, welches das Land und die Welt unterdrückt, gewinnt und befreit somit die Menschheit von der Tyrannei.
Der Schluss entschädigt dafür wieder ein wenig. Der “Bosskampf” ist mal was Neues und erinnert irgendwie voll an ein Videospiel, in dem man sich zuerst durch Horden von Wächtern und Sicherheitspersonal kämpfen muss, um dann beim Endgegner diesen zu besiegen und noch ein ungeheuerliches Geheimnis abzustauben.
Kein Kommentar vorhandenNagus’ all in! Die Zweite.
Nach dem ersten “Nagus’ all in!” im November gab es gestern die Neuauflage. Gespielt wurde wieder “Texas hold’em” und diesmal waren sogar acht Personen am Anfang am Tisch. Los ging’s um genau 20.14 Uhr, jeder hatte 10€ Startkapital, ein Re-Buy-In war nicht möglich und die ersten Blinds standen bei 5ct./10ct.
Ich persönlich kam recht schnell unter die Räder, denn ein Ass-Drilling war mir richtig viel wert, konnte aber gegen ein Full-House nicht bestehen. Von da an hieß es, defensiv spielen. Als erstes musste dann auch da Michi nach etwa zwei Stunden gehen, was einiges an Schadenfreude hervor rief, denn er war Titelverteidiger und hatte auch sonst in letzter Zeit einiges abgeräumt.
Einer nach dem anderen ging vom Tisch, während sich da Sorge Andi seine Chipleaderschaft immer mehr ausbaute, obwohl es lange Zeit so aussah, als müsse er als erstes den Tisch verlassen. Er war auch der Erste, der All-In ging. Aber aufgrund einer gewaltigen River-Glückssträhne, konnte er einen nach dem anderen aus der Runde kicken.
Zum Schluss waren nur noch da Andi und ich übrig, also wurde auch das Heads-Up zwischen uns ausgetragen. Andi war haushoher Chipleader. Deswegen wurde von mir am Anfang des Heads-Up äußerst defensiv gespielt. Das Heads-Up wurde immer mehr zum Nervenkrieg (was übrigens ein guter Song von Painbastard ist) und erreichte seinen ersten Höhepunkt, als ich zum ersten mal All-In ging und es den ersten Split-Pot gab. Zwei weitere Split-Pots folgten, was bei Heads-Up eigentlich sehr ungewöhnlich ist.
Lange Zeit sah es so aus, als dass Andi seine Chipleaderschaft nutzen konnte, um mich zu besiegen, bis zum vorletzten Spiel. Ich bekomme Ass/8 auf die Hand, spielte niedrige Einsätze, um ‘n Andi nicht zu vergraulen. Der Flop bringt Ass/Ass/8, also Full-House für mich. Lass mir aber nichts ankennen, spiele hohes Risiko und halte die Einsätze bis zum River niedrig, erst da eine kräftige Erhöhung. Andi denkt lange nach, meint, dass ich bluffe und verliert natürlich gegen mein Full-House. Nun hab ich die Chipleaderschaft inne.
Letztes Spiel. Nach dem Flop geht Andi All-In, ich zieh mit, denn ich hab ein 5er-Pärchen, Andi nur High-Card. Der Turn bringt ein höheres Pärchen für Andi, ich im Hintertreffen. River. Hochspannung. Wird der River wieder, wie so oft an dem Abend, nochmal das Ruder rumreißen? Und tatsächlich, für mich bringt er das zweite Pärchen, nach vier Stunden Spielzeit gewonnen, HURRA!
Somit war ich der etwas glückliche aber bestimmt nicht unverdiente Gewinner des zweiten “Nagus’ all in!”. Bin schon ein wenig stolz, mich gegen sieben Kontrahenten, darunter ‘nen ziemlich guten Chipleader durchgesetzt zu haben, den im entscheidenden Moment das Glück verließ.
Bedanken will ich mich bei allen Mitspielern, von denen jeder alles gegeben hat. Bedanken will ich mich auch beim Dom für’s Hosting und die exzellente kulinarische Verpflegung.
Hier noch ein paar Impressionen vom Abend.

Ein Blick in die Runde. Noch sind alle dabei.

Dank Dom gab’s echte Spielchips, was der ganzen Sache natürlich das gewisse Etwas gibt.

Pünktlich zu Beginn des Heads-Up musste die Sonnenbrille her.

Die Spannung steigt. Der Nervenkrieg ist im vollen Gange.

Der Flop des letzten Spiels. Andi ist All-In. Ein Wechselbad der Gefühle beginnt.
Nachtrag:
Auch im Blog vom Dom findet der “Nagus’ all in!” Erwähnung.
Titan Quest schöner/Diablo 2 athmosphärischer.
Als ich eigentlich für’s Abitur hab lernen sollen, spielte ich viel lieber Diablo 2. Zwar hatte schon damals das Spiel ein paar Jahre auf dem Buckel und es war auch nicht das erste mal, dass ich es spielte, aber noch nie war’s so exzessiv wie 2003.
Das Spiel hat einfach Athmosphäre, die Zwischensequenzen waren der Hammer und niemand, der das Spiel nicht selbst gespielt hat wird verstehen, wie man nur so lange monoton auf allerlei Ungetier eindreschen kann.
Als ich dann letztes Jahr las, dass mit Titan Quest ein Spiel im Stile von Diablo 2 kommen wird, jedoch mit aktueller Grafik und einem mythologisch angehauchten anstatt Fantasy Szenario, war ich von Anfang an interessiert.
Jedoch hat’s dann nochmal ‘n halbes Jahr nach Erscheinen gedauert, bis ich das Spiel so richtig angepackt habe.
Habe jetzt den ersten Akt absolviert und kann jetzt auch schon ein paar Dinge drüber sagen. Also die Grafik macht echt was her. Das fällt natürlich umso mehr im direkten Vergleich zu Diablo 2 auf. Auch das Szenario in Griechenland und Ägypten ist mal was erfrischend Neues.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich Diablo 2 besser fand. Dort ist einfach die Athmosphäre viel dichter und sehr viel bedrohlicher und böser. In Diablo 2 hatte ich echt das Gefühl, hinne machen zu müssen, damit die Welt nicht untergeht. Die Bitmapgrafik tat dem keinen Abbruch.
Wie sich die beiden Spiele im Multiplayer verhalten, kann ich leider ned so genau sagen. Zwar wird genau das der Modus sein, in dem die meisten die beiden Spiele zocken, aber ich bin doch eher der Singleplayer-Gamer. Zwar hab ich Diablo 2 auf ‘n paar LANs gezockt, aber ‘n wirkliches Resumee kann ich da leider nicht ziehen.
Für Titan Quest kommt ja jetzt auch bald ein Add-On. Auf das bin ich ziemlich gespannt, denn trotz allem ist Titan Quest ein super Spiel und jedem zu empfehlen. “Lord of Destruction” für Diablo 2 war damals ‘n recht gutes Add-On, also gibt’s da schon mal ‘n starkes Vorbild.
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