Archiv für Februar, 2007
Große Haie, kleine Fische im Sea Life in München.
Am vergangenen Donnerstag waren wir zu fünft in München um uns das Sea Life anzusehen, ‘ne Art Wasserwelt, in der’s allerlei Fische und sonstige Lebewesen, die das Nass ihr zu Hause nennen, zu sehen gibt.
Sehr empfehlenswert das Ganze, richtig gut gemacht und bei den zahlreichen nach oben offenen Becken kommt man den Tieren doch sehr nah.
So groß ist’s Sea Life aber dann doch nicht, um ‘nen kompletten Tag dort zu verbringen, also samma am Nachmittag noch in die Münchner FuZo und für mich gab’s zwei Pullis, ‘n paar T-Shirts und noch ‘n Paar Schuhe für den Sommer. Die waren längst fällig.
Auf d’Nacht samma dann noch ins Münchner Hofbräuhaus. Da war ich noch nie drin, also war ich doch recht gespannt, was mich dort erwartet. Auf jeden Fall gibt’s dort richtig gutes und reichliches Essen und das zu ‘nem fairen Preis. Was mich aber etwas gewundert hat: Als Bedienung hamma nur ‘nen Japaner und ‘ne Chinesin g’sehen. Nix mit bürgerlich bayerischer Bedienung. Ich denk mal, das machen die aufgrund der besseren Kommunikation mit den asiatischen Touristen, die wohl doch eher das Groß des Klienteles des Münchner Hofbräuhaus’s ausmachen.
Ein paar Fotos hab ich auch gemacht, die’s hier zu sehen gibt:

Es gab extra Becken, in denen man die Lebewesen sogar anfassen konnte.

Seesterne.

Nur ein paar Impressionen. Darüber hinaus gab’s auch zahlreiche Haie und Rochen zu sehen.

Erstaunlich: ‘Ne chinesische Bedienung im Münchner Hofbräuhaus.

Zu fünft war ma in München unterwegs. Da Michi fotografiert gerade.
Politischer Aschermittwoch.
Heute Vormittag war’s also soweit: Zusammen mit da Steffi und’m Tom (und ca. 6.000 anderen) hab ich die letzte Chance ergriffen und bin zum Politischen Aschermittwoch in die Dreiländerhalle gegangen, um mir den scheidenden bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber mal live anzusehen.
Und man muss wirklich zugeben, dass es sich bei unserem Ministerpräsidenten wirklich um einen meisterlichen Redner handelt. Das war wirklich ein Event, das man mal erlebt haben muss, auch wenn man nicht alles gut an den Einstellungen Stoibers findet. Das ist wirklich Entertainment XXL. Das sind Argument, das ist Emotion, das ist Populismus, das ist politisches Auftreten beim Wählervolk.
Seit wenigen Jahren findet der Politische Aschermittwoch (der CSU) ja in der neuen Dreiländerhalle statt und die bietet wirklich eine gute Kulisse für eine solche Veranstaltung, wie man an den unten stehenden Fotos sehen kann. Nur die Snacks und vor allem das Bier ließen zu wünschen übrig, aber das hat ja reichlich wenig mit dem Redner zu tun.
Bis auf ein paar Kleinigkeiten, lag der (politisch) auf meiner Wellenlänge:
- Ein generelles Verbot von Killerspielen, halte ich nicht für die richtige Lösung des Problems, wie ich ja hier an dieser Stelle schon mal geschrieben habe.
- Die Meinung, dass in unseren Klassenzimmern und Gerichtssaälen Kruzifixe zu hängen haben, halte ich nicht für richtig.
- Zu guter letzt hat Stoiber meiner Meinung nach zu oft auf Franz Josef Strauß, den bayerischen Übervater verwiesen. Irgendwie hatte man da den Eindruck, Stoiber könne nicht aus dessen Schatten hervortreten.
Dafür gab’s sehr viele Themen, bei denen ich mit dem Hauptredner Stoiber teilweise komplett einer Meinung bin:
- Dass man bei der aktuellen Diskussion um die Begnadigung von RAF-Terroristen die Opfer nicht vergessen sollte, halte auch ich für wichtig. Auch die Tatsache, dass die zu mehrfach lebenslanger Haft verurteilten Verbrecher keine Reue zeigen, sollte man bei ihren Gnadengesuchen nicht außer Acht lassen, genauso wenig wie die Tatsache, dass sie bis heute wichtige Informationen nicht Preis geben wollen.
- Ebenso halte ich den Ausstieg aus der Atomenergie für einen Fehler, gerade bei der im Moment geführten Diskussion um CO2-Reduktion. Zwar ist auch die Kernenergie nicht frei von negativen Aspekten, jedoch ist es wohl besser, Strom auf diese Weise selbst zu produzieren, als ihn von Frankreich oder Tschechien zu kaufen.
- Auch meine Meinung zum Beitritt der Türkei zur EU habe ich mit Stoiber gemein.
- Darüber hinaus hatte Stoiber einiges Sinnvolles zum Thema Mütter/Väter und Beruf zu sagen. Endlich brachte es mal jemand auf den Punkt, dass es sowohl möglich sein muss für die Eltern, obwohl sie ein Kleinkind haben, aktiv erwerbstätig zu sein, genau so wie es möglich sein muss, sich als Elternteil eine Auszeit zu nehmen und sich um die Erziehung des Kindes zu kümmern (was meiner Meinung nach viele soziale und gesellschaftliche Probleme lösen würde) um anschließend wieder in den Beruf zurück zu kehren. Endlich mal nicht schwarz oder weiß.
- Zu guter letzt hat Stoiber nochmal begründet, warum er demnächst seine Ämter niederlegen wird, obwohl er noch gerne weitergemacht hätte: Schließlich will er, dass sich (seine/) die CSU als Einheit präsentiert, die nach außen geschlossen auftritt und nicht von innerparteilichen Querelen zerfressen wird. Obwohl bei der ganzen Geschichte doch noch einiges an Königsmord dabei sein dürfte, was Stoiber natürlich nicht erwähnte.
Alles in Allem war das heute Vormittag ein richtiges Event und ich hab’s wirklich nicht bereut, hin zu gehen, obwohl’s mir mehr um den bayerischen Kitsch als um Politik ging.
Noch ein paar Fotos, die vielleicht ein paar der Emotionen portieren. Bilder sagen eben mehr als tausend Worte.

Zu dritt waren wir (v.l.): Ich, da Tom und d’Steffi.

Offiziell waren 6.000 Leute in der Passauer Dreiländerhalle.

Tosender Applaus beim Einzug von Edmund Stoiber.

Sein letzter Auftritt beim Politischen Aschermittwoch glich einem Marathon.

Wie jedes Jahr Stadionstimmung zum Abschluss.
24.
Neben Stargate gehört 24 zu den Serien, von denen ich immer wieder hör “Mei, die is so gut”, “Bua, da haben’s sich wieder was Spannendes ausgedacht” oder “Die Staffel is noch besser als die letzte, wobei ich garned geglaubt hab, dass des geht”.
Nachdem’s von 24 im Gegensatz zu Stargate noch ‘ne halbwegs überschaubare Anzahl vom Staffeln gibt, hab ich mich entschlossen, mich in den Ferien mal groß mit 24 einzudecken und mir Stück für Stück die Episoden rein zu ziehen.
Mittlerweile hab ich die erste Staffel durch und muss sagen, dass ich keinesfalls enttäuscht wurde. Eigentlich hätte man aus dieser einen Staffel auch gleich zwei machen können, denn der zweite Teil bringt nochmal richtig viel Neues, von dem man gar ned geglaubt hätte, dass man die bisher bestehende Story noch so gut ausbauen kann.
Ganz zum Schluss wird’s mir zwar zu sehr “Superheld Jack Bauer”-mäßig, aber alles in allem hat mir die erste Staffel hervorragend gefallen, was dazu geführt hat, dass ich ‘n paar mal ned vor vier Uhr in der Früh ins Bett gekommen bin.
Auf jeden Fall ist jetzt die Vorfreude groß, denn die Staffeln zwei bis vier hab ich auch schon daheim und die werden mir vermutlich wieder schlaflose Nächte bereiten. Denn was man so hört, wird 24 im Laufe der Zeit eher noch besser als dass sie abgebaut.
Kein Kommentar vorhandenDesign your Time.
Sorry, dass ‘s in letzter Zeit nix Neues von mir gegeben hat. Nicht, dass bei mir nix los wäre, ganz im Gegenteil, aber ich muss im Moment gleich vier Rechner neu aufsetzen und einen reparieren. Da bleibt leider nicht all zu viel Zeit zum Schreiben.
An dieser Stelle muss ich mich mal outen, denn ab und zu zieh ich mir Mitternachts den verlängerten Arm der Bild im Fernsehen rein, sprich das RTL Nachtjournal. Das ist eigentlich meist recht amüsant, auch wenn ab und zu eine gewisse Professionalität und Seriosität fehlt.
Gestern Abend jedoch kam ‘n ganz interessanter Bericht. Da ging’s um drei Münchner Studenten, die ‘ne tolle Web 2.0-Idee haben. Dachte zuerst, dass das mal wieder mehr ‘ne aufreißerische Marketingidee à la “New Economy” war, aber ich wurde bald eines Besseren belehrt.
Nun, was haben sich die drei ausgedacht: “Design your Time” soll das Ganze heißen. Es handelt sich um ein Onlineportal, bei dem jeder ein konkretes Ereignis einer bestimmten Zeit zuordnen kann. Dabei spielt die Art des Ereignisses keine Rolle: Ob nun die Geburt des Sohnemanns, der Beginn des Irak-Kriegs oder die Tatsache, dass vor kurzem der 1000ste MediaMarkt-Prospekt erschienen ist, für einen Dollar kann jeder ein beliebiges Ereignis einem konkreten Zeitpunkt zuordnen. Falls es ihm wichtig erscheint, das der Nachwelt kund zu tun. So ‘ne Art lebendes Geschichtslexikon eben. Dabei wird ein Ereignis nicht nur einem konkreten Tag zugeordnet sondern kann sogar mit einer ganz bestimmten Minute verknüpft werden. Bei mir wär das beispielsweise der 07.01.1984, 11:03 Uhr für meinen Geburtstag.
Dass das Ganze alles andere als eine Blase ist zeigt die Tatsache, dass die drei Studenten bereits mehrere Innovationspreise für ihre Idee abgeräumt haben, obwohl’s noch ned mal ‘ne vollständige Implementierung der Idee gibt. Außerdem will ein britischer Investor bis zu 100.000.000$ für die Idee hinblättern und sogar Microsoft hat gesagt, dass sie ihre Encarta zur Verfügung stellen wollen, um “Design your Time” mit wichtigen historischen Ereignissen zu füllen.
Irgendwie halt ich das auch für ‘ne recht interessante Idee, denn so kann man zum Beispiel nachschau’n, welche wichtigen und unwichtigen Ereignisse beispielsweise in der Minute seiner Geburt oder an seinem Hochzeitstag noch auf der Welt passiert sind.
Wen das Ganze neugierig gemacht hat, der kann sich den Videocast von der gestrigen RTL Nachtjournal-Ausgabe. besorgen, dort kann man den Bericht nochmal anschau’n.
Kein Kommentar vorhandenEs geht voran.
Nachdem ich mit meinen Beiträgen über die Unvernunft der Menschen bzgl. ihrer Gesundheit und den Klimawandel eher negative Berichte über unsere Gesellschaft verfasst habe, gibt’s diesmal einiges durchaus Positives zu berichten.
Wer in den letzten Tagen das politische Geschehen verfolgt hat wird bestimmt mitbekommen haben, dass die EU nun ernsthaft strenge CO2-Emissionswerte durchsetzen wird. Zwar wird das erst 2012 für die Autohersteller verpflichtend, aber aufhalten wird sich dieser Prozess wohl nicht mehr lassen.
Ich halte das in der Tat für eine äußerst gute Idee, auch wenn die Autoindustrie (vor allem die deutsche, die vor allem im Kreuzfeuer der Kritik steht) natürlich wieder am jammern ist. Unzählige Arbeitsplätze würde dieses Vorhaben kosten, was natürlich großer Quatsch ist. Selbiges wurde auch bei der verpflichtenden Einführung von Katalysatoren gesagt. Fakt ist, dass so ziemlich jeder (auch deutsche) Autohersteller Motoren in der Schublade haben dürfte, die die geforderten Abgaswerte erfüllen, auch in der gehobeneren Leistungsklasse. Dass sich diese noch nicht auf dem Markt befinden, dürfte wohl wirtschaftliche Gründe haben, denn diese dürften in der Herstellung tatsächlich kostenintensiver sein als die Motoren, die sich momentan auf’m Markt befinden.
Außerdem blendet die Autoindustrie gerne den Fakt aus, dass Motoren, die weniger CO2 erzeugen, auch weniger Treibstoff, sprich Benzin oder Diesel benötigen, was in Zeiten und knapp werdendem Erdöl und steigenden Preisen für fossile Energieträger ein nicht zu verachtendes Verkaufsargument ist.
Ich selbst kann mich entspannt zurück lehnen, denn mein Toyota Yaris 1.0 erfüllt bereits jetzt den geplanten Durchschnittswert von 130g CO2 pro Kilometer.
Darüber hinaus sieht es jetzt tatsächlich so aus, als dass ein strenges Rauchverbot an öffentlichen Orten kommen wird. Zwar haben wir das (wiedermal) wohl eher der EU als unserer Bundesregierung zu verdanken, aber ich persönlich halte sowas für längst überfällig. Neben der Tatsache, dass mir persönlich so sehr viel Passivrauchen erspart bleiben dürfte (was genauso gesundheitsschädlich ist, wie Aktivrauchen) hat das auch den praktischen Vorteil, nicht jedes mal, wenn ich beim Furtgehen war, meine Klamotten in die Wäsche werfen zu müssen, da sie so dermaßen verraucht sind.
Dass ein solches Rauchverbot tatsächlich positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, zeigt das Rauchverbot in Italien, nach dessen Einführung die Anzahl der Herzinfarkte global in Italien um 1/3 zurück ging.
Deutschland, ein Wintermärchen.
Was unsere Fußballer im vergangenen Sommer leider nicht erreicht haben, ist unseren Handballern gestern nach 29 Jahren wiedermal gelungen: Der Gewinn der Weltmeisterschaft.
Zwar lief das Ganze nicht mit so großem medialen Interesse ab, spannend war’s aber allemal. Ich selbst bin leider nur dazu gekommen, mir das Finale gestern live anzusehen denn alle anderen wichtigen Spiele unserer Nationalwerfer- und blocker kollidierten leider bei mir mit der Uni. Dafür hab ich die Ergebnisse immer brav im Internet nachgeschlagen und die Freude über den Einzug ins Finale war deswegen nicht weniger groß.
Das Finale gestern war dann über weite Strecken ‘ne recht klare Sache: Kein einziges mal im Rückstand, zeitweise sieben Tore Vorsprung, das sind schon recht eindeutige Fakten.
OK, man muss sagen, dass die Polen nicht gerade vom Glück verfolgt waren (zahlreiche Latten- und Pfostentreffer, (wiedermal) überragende deutsche Torwartleistung). Trotzdem hätte ich mir ein ein wenig spannenderes Finale gewünscht, vor allem nach dem Krimi im Halbfinale gegen Frankreich. Bis auf die Mitte der zweiten Halbzeit war die Sache aber recht klar und das Endergebnis von 29:25 spricht für sich.
Trotzdem ist die Freude groß. Gratulation an die deutsche (Handball-) Nationalmannschaft. Ihr habt’s euch verdient. Wir sind Weltmeister.
Kein Kommentar vorhandenDatenschutzbelehrung.
Nach ‘nem Hinweis aus’m Mathias sei’m Blog (vielen Dank dafür) wurde ich darauf aufmerksam, dass Betreiber von Webseiten seit dem 01.01.2007 neben einem Impressum auch eine Datenschutzerklärung vorweisen müssen. Nähere Informationen dazu findet man bei luebeckonline.com.
luebeckonline.com stellt auch ‘ne Vorlage zu einer solchen Datenschutzbelehrung zur Verfügung, die ich ‘n bisschen modifiziert habe und die man nun hier finden kann.
Schließlich will ich keine Probleme bekommen bei meinem Drang, der Welt meine Meinung aufzuzwingen *gg*.
In den nächsten Tagen werde ich auch meine restlichen Webauftritte um eine solche Belehrung erweitern.
Kein Kommentar vorhandenSchädel-Hirn-Schleuder-Trauma.
Letzten Mittwoch war ich zam mit’m Tom und seiner Schwester für’n paar Stunden am Vormittag ‘s erste mal in diesem Winter beim Snowboarden. Dank der mittlerweile recht gut ausgebauten Strecken lässt sich der Hochficht mittlerweile in gut 40 Minuten von Tittling aus erreichen. Zwar war nur einer der beiden großen Lifte in Betrieb, aber da Mittwoch Vormittags tendentiell wenig los ist auf österreichischen Pisten, gab’s keine all zu langen Wartezeiten an den Lifen.
Angenehme -5°C hatte es und der Schnee war einfach traumhaft. Bin glaub ich schon zeit zwei, drei Jahren auf keinem so guten, unvereisten Schnee mehr gefahren. War wirklich ein riesiges Wintersportvergnügen. Oben am Gipfel gab’s sogar strahlenden Sonnenschein. Eine traumhafte Winterkulisse.
Leider gab’s ‘ne einzige Stelle auf ‘ner einzigen Piste, die leider etwas eisig war, was ich natürlich gleich unterschätzt hatte und es mich dort ‘s einzige mal an dem Tag so richtig g’legt hat. Natürlich volle Pulle auf mein’ Belle, was zu spektakulärem Sternchensehen geführt hat. In Folge darauf hab ich dann noch ‘n paar Minuten danach bunte Flecken gesehen.
Naja, all zu schlimm hat’s mich dann wohl doch ned erwischt: Zwar hatte ich am restlichen Mittwoch noch ‘n bisschen Kopfschmerzen, die ließen sich aber mit einem Gramm Acetyl-Salicyl-Säure gut bekämpfen. Seit Donnerstag hab ich dann auch noch ‘n bisschen Nackenschmerzen, aber das muss nicht unbedingt von dem Sturz kommen.
Zum Arzt werd ich auf jeden Fall jetzt mal noch ned schaun, hab ned das Gefühl, dass mein Zustand bedenklich ist, vor allem, weil er sich zusehendes bessert.
