ck's Blog

Dies ist der Blog von Christoph Riesinger.

Archiv für September, 2007

Alles Leid wird bald enden!

…steht da auf dem kleinen zusammengeklappten Flyer, den mir die beiden Zeuginnen Jehovas am Mittwoch Vormittag in die Hand gedrückt haben. Hinter einem im Gras sitzenden, südamerikanisch anmutenden lächelnden Paar, äsen zwei skandinavische Elche, im Vordergrund Körbe voller südeuropäischer Früchte und im Hintergrund schneebedeckte Berge und saftige Wälder.

OK, ich geb ja zu, dass es nichts besonderes ist, dass Missionare der Zeugen Jehovas an privaten Haustüren klingeln, sich mit den Leuten über “Gott und die Welt” unterhalten wollen oder einfach nur ‘nen kurzen Spruch aufsagen, der einen zum nachdenken bringen soll. Sowas hör ich von meinen passauer Studienkommilitonen ständig und auch der ein oder andere Kabarettist hat diese Tatsache ja bereits humoristisch aufbereitet.

Was allerdings besonders ist, ist die Tatsache, dass das mir hier im bayerwäldlichen Tittling passiert, einer 4000 Seelen Gemeinde mitten im tiefsten und urkonservativen Niederbayern. Da wird im Herbst mit’m Traktor auf’s Feld gefahren um die Ernte ein zu holen, komme was wolle; da wird die CSU gewählt, komme was wolle und da wird sonntags in die Kirche gegangen, nach gutem römisch-katholischem Brauch, komme was wolle. Missionare der Zeugen Jehovas sind da wirklich eine Rarität.

Eines muss man den beiden Mädels von der Wachturmfraktion aber lassen: Sie waren überaus höflich und ließen sich ziemlich schnell abwimmeln, von Aufdringlichkeit keine Spur. Und darüber hinaus waren’s auch noch zwei halbwegs fesche Mädels, die da vor meiner Haustür standen. Da werden Erinnerungen wach. War ja schließlich nicht der erste Kontakt mit den Zeugen.

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Willkommen in der hochauflösenden Fernsehzukunft.

Da’s bei mir in meiner ersten Diplomprüfung durchaus zufriedenstellend lief und man beim vorangegangenen Lernen nicht all zu viel Geld unter’s Volk bringt hab ich mir gedacht, mich selbst zu belohnen und mir ‘nen schicken HDTV-Satellitenreceiver zu gönnen. Einen HDready Fernseher hab ich ja schon seit eineinhalb Jahren (übrigens auch eine “Belohnung” für eine durchaus positiv verlaufene Prüfungsphase), nur an hochauflösenden Inputsignalen hat’s bisher gemangelt.

Meine Wahl viel auf den DSR-9005/02 von Philips, da mir der nach der Recherche von diversen Testberichten am besten zugesagt hat. Amazon hat auch brav innerhalb von zwei Werktagen geliefert und ich muss sagen, dass ich ziemlich begeistert von meiner neuesten technischen Errungenschaft bin.

Dabei sind gar nicht mal die hochauflösenden Bildsignale das große Highlight sondern die Tatsache, dass nun 4:3-Programm brav im Pillarbox, 16:9-Programm jedoch schön in Vollbild auf meinem Toshiba 27WL56P dargestellt wird. Das erspart ständiges manuelles Umschalten der Seitenverhältnisse.
Aber natürlich ist auch das Argument des hochauflösenden Fernsehens nicht zu missachten. Zwar ist das Programm an hochauflösenden Sendungen noch etwas rar gesät (neben Anixe HD stehen im FreeTV-Bereich lediglich ein Demosender von Astra digital und gelegentliche Sendungen von ProSieben und Sat.1 zur Verfügung), aber das, was es bisher zu sehen gibt, macht schon richtig viel her.

Jedoch ist es dabei wieder mal so, dass es gar nicht so sehr auffällt, wenn man jetzt auf einmal ein tolles HD-Bild vor sich hat. Der große Aha-Effekt kommt erst, wenn man dann wieder auf Standardauflösung zurück schaltet. Da wirkt das normale Fernsehbild gleich viel weichgezeichneter, grobkörniger und verrauschter, als das eben noch beim Fernsehen der Zukunft der Fall war.

Auf jeden Fall eine gute Investition, wie ich denke. Selbst meine geniale Logitech Harmony 525 arbeitet perfekt mit dem neuen Empfänger zusammen. Jetzt fehlt mir nur noch ein BluRay oder HD-DVD Player, dann ist mein Homecinema vollständig. Dank HDMI-Anschluss und koaxialen digitalen Audioausgang des Receivers, konnte der gut in meine bestehende Anlage integriert werden.

Vorderseite des Philips DSR-9005/02.

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Voll Web 2.01, eyy!

Nachdem ich ja jetzt voll Web 2.0 bin, muss auch ich mich upgraden und zur Version Web 2.01 voran schreiten. Zu diesem Zweck beteilige ich mich an Kettenbrief 2.0beta, der mir vom Dom zugesandt wurde.

  1. Greife das Buch, welches dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 3 und 4.
    Zählen Prüfungsprotokolle auch? Ein Buch ist im Moment nicht in Reichweite beziehungsweise ich bin zu faul zum aufstehen.
    Prüfer: Bronchialkarzinom, histologische Formen?
    Prüfling: NSCLS (Plattenepithel- (50%), großzelliges (10%), Adeno- (15%) und adenosquamöses (2%) Karzinom).
  2. Strecke deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?
    78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 0,9% Argon und 0,04% CO2.
  3. Was hast du als letztes im Fernsehen gesehen?
    Alexander auf ProSieben, in HDTV, yeah.
  4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
    Tactical Sekt – Beslan und die tittlinger Dorfjugend unterwegs auf ihren Rollern *brumm*.
  5. Wann hast du den letzten Schritt nach draußen getan?
    Heute Vormittag. Ich brauchte Kabelbinder bis ich feststellte, dass Sonntags die Geschäfte geschlossen sind.
  6. Was hast du gerade getan, bevor du diesen Fragebogen begonnen hast?
    Das hier kurz ausgebessert.
  7. Was hast du gerade an?
    Jogginghose und T-Shirt vom ASG-Ball ’03 *harrharrharr*
  8. Hast du letzte Nacht geträumt?
    Die Medizin behauptet ja, ich kann mich jedoch nicht dran erinnern.
  9. Wann hast du zum letzten Mal gelacht?
    An das ich mich erinnern könnte? Als ich die Vorlage vom Dom gesehen hab.
  10. Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem du dich gerade befindest?
    Fenster, weiße Farbe, Panorama Poster von Thailandinseln, der vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci.
  11. Hast du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
    Ich seh’ ständig sonderbare Sachen: Menschen, die magersüchtig sind und verhungern obwohl’s doch in unsere Breiten genug zum Spachteln gibt. Oder andere Menschen, die sich unter’s Messer legen um eher der Norm entsprechend auszusehen aber andererseits alles versuchen, um einzigartig und besonders zu sein. Aber das, was wohl die meisten hier erwartet haben ist wohl sowas in der Richtung.
  12. Was war der letzte Film den du gesehen hast?
    Das Finale der ESL 1on1 Major Series in Unreal Tournament 2004 auf GIGA.
  13. Was würdest du kaufen, wenn du plötzlich Multimillionär wärst?
    Hmm, nix besonders: Ein aktueller PC wär ganz nett und so ein BluRay- oder HD DVD-Player samt Filmen fehlt mir noch.
  14. Sag mir etwas über dich, was ich noch nicht wusste.
    *schnief* Ich bin gar kein richtiger Niederbayer.
  15. Wenn du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
    Ohh, so ‘n bisschen an physikalischen Größen rumspielen wär doch ganz nett. Schau’n was passiert, wenn die Elektromagnetische Kraft auf einem größer ist als die Starke Wechselwirkung. Oder was passiert wohl, wenn sich Masse nicht mehr anzieht sondern das Vakuum abstoßt?
  16. Tanzt du gerne?
    public class Christoph extends Mensch {

      private final static float alkoholGrenze = 1f;
      private float alkoholSpiegel = 0f;

      public Christoph(float alkoholSpiegel) {
        this.alkoholSpiegel = alkoholSpiegel;
      }

      public boolean tanzen() {
        return (alkoholSpiegel > alkoholGrenze);
      }
    }
  17. George Bush!
    Good Bush, bad Bush.
  18. Stell dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest du es nennen?
    Weiß ich noch nicht.
  19. Und einen Jungen?
    Das schon: Felix.
  20. Würdest du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
    Durchaus:

    • Wenn die Klimaerwärmung mein schönes Bayernland untergehen lässt.
    • Oder wenn Temelín explodiert.
    • Es kann natürlich auch sein, dass ich in Form eines neuerlichen Weltkrieges gezwungen bin, auszuwandern. Da werde ich dann sozusagen ausgewandert.
    • Aber es reicht ja schon ein verlockendes Jobangebot aus den USA oder aus den großen Metropolen Chinas.
  21. Was würdest du Gott sagen, wenn du das Himmelstor erreichst?
    Haha, den Gott zeigt’s mir mal, vor dessen Himmelstor ich mal stehen werde.
  22. Drei Leute, die das hier auch beantworten sollten.
    Da Corny, der Herr Wimmer Cornelius und unser Doktor der Biologie in spé.
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Flacher, langsamer, kürzer.

Der Computerindustrie haftet ja nicht zu Unrecht der Ruf an, dass sie sich ständig selbst überholt: Bestelle ich heute meinen neuen Computer bei Dell, so ist er morgen bei seiner Auslieferung bereits wieder veraltet. So verhält es nicht nur mit Computern, sondern beispielsweise auch mit Digitalkameras. Fünf, sieben, elf oder noch mehr Megapixel sind halt gute und billige Werbe- und Verkaufsargumente, mit denen der Kunde die einzelnen Digitalkameras vergleichen können soll.

Menschen, die sich etwas mehr mit dieser Materie auseinander setzen wissen jedoch, dass das Megapixel-Argument bei weitem nicht das einzige Verkaufsargument für eine Digitalkamera sein kann. Da kommen dann noch Sachen wie geeignete Akkus, analoger Sucher, Bildstabilisator, ein guter optischer Zoom und vor allem eine gute Optik in Form eines hochwertigen Objektivs dazu.

Dass mehr Megapixel sogar schlechtere Qualität bedeuten kann, will nun die Seite 6Mpixel.org zeigen. Gestoßen bin ich auf diese Seite über heise online, die eine Problematik aufgreift, die mir schon seit längerem bekannt war:
Will man ein Digitalfoto erstellen, drückt man auf den Auslöser seiner Digitalkamera (so weit so gut). Licht fällt während der Belichtung durch das Linsensystem der Kamera auf einen CCD- oder neuerdings immer mehr CMOS-Chip, auf dem das Licht in elektrische Signale umgewandelt wird, die die Information des aufgenommen Bildes enthalten.
Diese CCD- bzw. CMOS-Chips bestehen prinzipiell aus Silizium und werden in einem komplexen Verfahren aus Siliziumscheiben, den sogenannten Wafern hergestellt. Diese Siliziumscheiben sind recht teuer. Deswegen versuchen die Hersteller solcher Kamerachips, möglichst viele Chips aus einem Wafer heraus zu bekommen.
Das heißt also, wenn ein neuer Kamerachip mit mehr Pixeln als der alte hergestellt werden soll, dann versucht man, gleich viele neue Chips aus einem Siliziumwafer heraus zu bekommen, wie das bei alten Chip der Fall war. Somit tummeln sich mehr “Pixel” (im Fachjargon bezeichnet man die auf dem Chip als Aperturen) auf gleicher Fläche, was die Aperturflächen des neuen Chips kleiner macht als die des alten.
Somit bekommt so eine Apertur des neuen Chips bei einer Aufnahme auch weniger Lichtenergie ab, als das bei der alten Apertur der Fall war. Klar: Auf weniger Fläche trifft in der gleich Zeit weniger Licht. Also muss das Signal im Vergleich zum alten Chip verstärkt werden. Dabei wird jedoch nicht nur das umgewandelte Lichtsignal verstärkt, sondern leider auch das Rauschen.
Man kann also sagen, dass in der Regel moderne Digitalkameras mit mehr Megapixeln mehr rauschen, als das bei alten der Fall war und somit die Fotos eine geringere Qualität aufweisen.

Auf der oben erwähnten Seite 6Mpixel.org finden sich jedoch noch ein paar andere Argumente gegen den Pixelwahn wie zum Beispiel die Tatsache, dass die in den Consumerkameras verbauten Objektive viel zu starke Verzeichnungen erzeugen, als dass sich die hohen Auflösungen rechtfertigen lassen würden.

Noch eine Notiz am Rande: Digitalkameras, die in der Industrie beispielsweise zur Qualitätsprüfung oder ganz einfach zur Objekterkennung oder Bildverarbeitung eingesetzt werden, haben in der Regel gerade einmal eine Auflösung von 1280×1024 Pixeln.

Nachtrag 1:
Am 12.11.2007 hat das ZDF in der Sendung WISO einen Beitrag über das Thema gebracht, den ich hier gerne online stellen möchte.


Nachtrag 2 (am 15.01.2008):
Selbst die “Bild”-Zeitung hat sich dem Thema angenommen.

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Darf ich jetzt kein Microsoft® Word mehr verwenden?

Da sich unsere Politik etwas schwer mit den Risiken und Chancen moderner Technologie wie Computer und Internet tut und der Mensch ja mal eher generell alles meidet und fürchtet, was er nicht kennt bzw. was er nicht auf Anhieb versteht, hat wohl eben diese Politik den sogenannten Hackerparagrafen auf den Weg gebracht. Dieser Hackerparagraf stellt, etwas lapidar formuliert, die Entwicklung, die Verwendung oder den Besitz von Software, die zum hacken verwendet werden kann, unter Strafe.

Prinzipiell ist ein Vorgehen gegen Kriminalität in Form von “Gesetze machen, wo es noch keine gibt” ein löbliches Ziel, denn so wie sich unsere Umwelt entwickelt, so muss sich auch unsere Gesetzgebung anpassen. Allerdings gewinnt man bei oben erwähntem Hackerparagrafen doch eher den Eindruck, dass es sich hierbei mehr um Aktionismus handelt, als um ein gut durchdachtes, professionell erstelltes Stück Recht.

Wie wäre es anders zu verstehen, dass das Gesetz ohne jegliche Diskussion sowohl Bundestag als auch Bundesrat passiert hat? Auch die schwammige Formulierung des Textes weißt meiner Meinung darauf hin, dass die werten Gesetzgeber anscheinend gar nicht so genau wissen, worüber sie da reden. Haben die etwa keine sachkundigen Berater? Handeln die etwa nach dem Prinzip, alles was böse Computerkriminelle anfassen ist auch böse und kriminell?

Das größte Problem bei der ganzen Geschichte ist wohl, dass viele der jetzt gebrandmarkten Programme sowohl für gute, als auch für böse Zwecke eingesetzt werden können. Will jemand die Sicherheit eines Netzwerkes oder eines Computers testen, dann muss er wohl oder übel versuchen, bekannte Schwachstellen der Systeme zu finden oder mit entsprechenden Programmen dies automatisch erledigen lassen. Natürlich brauchen auch die Softwareentwickler selbst solche Tools, denn wer will schon mit nicht ausreichend auf Sicherheit getesteter Software arbeiten.
Und dann gibt es da noch die Sorte von Programmen, die eigentlich nie die Intension hatten, für böse Zwecke missbraucht zu werden. Schließlich lassen sich mit dem in Microsoft® Office enthaltenen VBA beispielsweise Makroviren programmieren, die zwar heute keine große Verbreitung mehr haben, die aber jeder als schadhafte Software bezeichnen würde. Aber mit Microsoft® Office erstellen die meisten Leute doch wohl eher ihre Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen.
Wenn man noch einen Schritt weiter gehen würde, so müsste man wohl auch den Besitz diverser Programmiersprachen strafbar machen. Irgendwann stand jeder Virus oder Wurm mal in Form von Programmcode vor einem sich in einem dunklen Hinterzimmer befindlichen Hacker.

Die Jungs von TecChannel drehen den Spieß jetzt sogar um und haben Strafanzeige gegen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gestellt. Auf deren Homepage wird das Programm John the Ripper zur Verfügung gestellt, übrigens auch mit dem Hintergrund, die eigene Sicherheit zu erhöhen und nicht, um anderen Personen Schaden zuzufügen.

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So war das mit der Gewaltentrennung wohl nicht gedacht.

Sodala, mit ziemlich genau fünf Jahren Versetzung schwappen all die “Errungenschaften” nach dem 11. September 2001 über den großen Teich zu uns rüber. Da ein Staat seine Bundesbürger ja schützen muss, treiben unsere Minister jeden Tag, man verzeih’ mir das Sprichwort, eine andere Sau durch’s Dorf.

Die Sau des heutigen Tages stammt ausnahmsweise mal nicht vom Herrn Schäuble sondern von seinem Kollegen im Verteidigungsministerium Jung. Denn kaum haben die Pläne, von Terroristen entführte Flugzeuge im Notfall mit unseren tollen Tornados und bald auch Eurofightern vom Himmel zu holen, Staub angesetzt, buddelt Herr Jung diese wieder aus. Man könnte meinen, die Zeit für Sommerlöcher sei noch nicht vorbei. Dass das Bundesverfassungsgericht, seines Zeichens immerhin eines der wichtigsten Vertreter der Judikative in diesem Land, diese Pläne auf den Fall zugestutzt hat, dass sich nur Terroristen und keine Zivilisten an Bord befinden, will Herr Jung nicht wahr haben und setzt sich kindsköpfig darüber hinweg.

Sein Kollege, der Herr Schäuble, geht da schon einen Schritt weiter, wenn die guten Richter in Karlsruhe nicht das machen, was er will. Ich mein gar nicht mal, dass er jetzt einen auf “das Volk in Angst versetzen”-Masche macht und mit (verbalen) Nuklearwaffen um sich wirft. Nein, der will gleich das Grundgesetz ändern, um seine Pläne durchzusetzen. Ganz unter dem Motto, was nicht passt, wird passend gemacht, so dass ‘s mir passt. Beim Thema Gewaltentrennung hat der Herr Schäuble wohl in der Schule gefehlt.

Irgendwie erinnert mich das an eine Folge aus “Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert”, in der ein Mond droht, auf seinen Planeten zu stürzen und der gute (in diesem Fall nicht mehr) allmächtige Q meint, dass sich das Problem am besten dadurch lösen lässt, in dem man die Gravitationskonstante des Planeten ändert. Jedoch bemerkt der gute alte Chefingenieur Geordy LaForge, dass sich das leider nicht mit den physikalischen Gesetzen vereinbaren lässt.
Daran sollten sich die Minister mal ‘ne Scheibe abschneiden, denn als Bundesminister sind sie Teil des Bundeskabinetts und somit Teil der Exekutive, nicht der Legislative, die für’s Gesetze verabschieden zuständig sind.

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Hauptseminar Multimedia-Datenbanken: Content Delivery Networks

Wie bereits vor ein paar Wochen angekündigt stell ich heute die Unterlagen zu meinem zweiten Hauptseminar aus dem vergangenen Sommersemester 2007 online. Betreut wurde das Seminar vom Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Kosch.

Ausarbeitung: content_delivery_networks.pdf (314 KB)
Präsentation: content_delivery_networks.pps (364 KB)

Das Hauptseminar lief unter dem Titel Multimedia-Datenbanken und in Zuge dessen beschäftigte ich mich mit Content Delivery Networks.

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Voll Web 2.0, eyy!

Da’s ja voll Web 2.0 ist, in seinem Web 2.0 Blog selbst gedrehte Web 2.0 Videos, die’s auf Web 2.0 YouTube gibt, über den Web 2.0 RSS-Feed seinen Freunden zugänglich zu machen, will ich auch Web 2.0 sein und das tun:

Na? Erkennt? Leider sind zum Schluss raus Bild und Ton nimma ganz synchron. Auf jeden Fall dürfte somit auch die Frage beantwortet sein, was ich so mache wenn ich mich mal nicht mit Medizin lernen rumschlage: Meinen Hexenmeister (Meisterschaft Erde & Geist) in Titan Quest aufleveln und brav Items sammeln.

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BigBrother is watching you, and maybe, andere auch.

Vor kurzem bin ich auf diesen Artikel gestoßen, der kurz und knapp die geplanten und bereits umgesetzten Maßnahmen des deutschen Innenministeriums zum Schutz vor Terrorismus zusammenfasst.

Ich will mich an dieser Stelle gar nicht darüber auslassen, ob das alles sinnvoll ist oder nicht oder ob das alles jetzt zum gläsernen Bürger ohne Geheimnisse und ohne Privatsphäre führt oder nicht oder ob das jetzt alles mit unseren Grundgesetzen vereinbar ist oder nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, auch wenn uns dummerweise diese Entscheidung all zu oft von Vater Staat abgenommen wird. Nein, eigentlich hab ich mir mal gedacht, dass diese ganze tolle Flut an Daten doch wohl ein lohnendes Ziel für Kriminelle dritter Seite sein dürfte.

Schließlich werden die meisten dieser fleißig gesammelten Bits und Bytes zentral gespeichert und jedes Speichersystem weist Lücken auf, über die sich unbefugte Dritte Zugriff verschaffen können.
Zum Beispiel gibt von Staaten finanzierte Unternehmungen Hacker auszubilden, die sich dann Zugriff zu kritischen Systemen einer anderen Nation verschaffen sollen, um diese dann in irgend einer weise zu kompromittieren. Dich machen einerseits die vielleicht “harmlosen” USA, aber ebenso die “schurkenstaatigen” Nationen China und Nordkorea. Stickwort Wirtschaftsspionage im 21. Jahrhundert.
Jedoch ist der Weg über ein Netzwerk durchaus nicht der Einzige, um an die gespeicherten Daten der deutschen Bundesbürger (und der paar wenigen Terroristen) zu gelangen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass von Seiten des Bundes einiges unternommen wird, seine Sammelwut gegenüber Eindringversuchen über ein Netzwerk zu schützen. Nein, es gibt noch sehr viel mehr Möglichkeiten, sich unberechtigten Zugriff zu verschaffen.
Ein Experiment von “zufällig verlorenen” USB-Sticks auf einem Firmengelände hat gezeigt, dass die Finder der USB-Sticks gleich mal aus Neugier die Fundstücke in ihre Firmenrechner gestöpselt haben. Schwupp die wupp hatten sie sich einen (in diesem Test harmlosen) Trojaner eingefangen, der es einem Angreifer oder Spion nun erlaubt hätte, den infizierten Rechner nach Belieben zu kontrollieren. Sowas nennt man dann Social Engineering.
Darüber hinaus arbeiten bei Behörden nun mal Menschen und jeder Mensch “hat seinen Preis”. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein finanzkräftiges Argument von Dritten für den ein oder anderen ein zu verlockendes Angebot sein kann, um den ein oder anderen Datensatz “vom Laster fallen zu lassen”.
Und wer sagt denn, dass der im Moment in aller Munde befindliche Bundestrojaner, ähh die Remote Forensic Software, ein so sicheres Stück Software ist, dass nur der Bund mit ihm private Rechner ausspionieren kann. Wie schnell sowas nach Hinten losgehen kann zeigt die Rootkit-Technologie von Sony, die ziemlich schnell zweckentfremdet wurde.

Man sieht also: Selbst wenn man unserem Rechtsstaat genügend Vertrauen entgegen bringt (was die meisten ohnehin nicht tun), dass dieser kein Schindluder mit den von ihm gesammelten (persönlichen) Daten treibt heißt das noch lange nicht, dass alles in Ordnung ist. Denn Dritte können sich durchaus Zugriff auf diese Daten verschaffen und diese dann nach Belieben missbrauchen.

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Auf zur Schatzsuche.

8.20 Uhr. Der Wecker klingelt. Kuschel mich noch ein bisschen in die warme Bettdecke, sind ja schließlich Ferien, ähh vorlesungsfreie Zeit. Meine Sinne booten langsam. Ohren melden Regengeprassel auf’m Dachfenster. Nichts Besonderes im Moment. Blinzelndes Auge meldet Sonnenschein. Schon eher was Besonderes im Moment. Graue Zellen Melden: Regen + Sonnenschein mit dem Rücken zur Sonne = TADA:


Ha, jetzt wiss’ ma ja, wo wir nach dem Schatz suchen müssen.


Ein durchgehender Regenbogen, sowas sieht man auch nicht alle Tage.


Hurra, gleich zwei Schätze gilt es zu heben.

Regenbögen scheinen im Moment auf Passau-Tourné zu sein. Da Dom war auch schon auf’m “Konzert”.

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