Archiv für Oktober, 2007
Das will ich mal werden, wenn ich groß bin.
Oder zumindest sowas in der Richtung.
Hab für meine Leserschaft einen Mitschnitt der Planetopia Folge vom letzten Sonntag ausgebuddelt und stell’ den hier mal online. In dem Beitrag geht es in groben Zügen darum, wie präoperativ Eingriffe bereits in der Virtualität geplant werden können. Zu diesem Zweck kommen bildgebende Verfahren wie Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) zum Einsatz, deren Bilder anschließend am Computer aufbereitet und nachbearbeitet werden. So können beispielsweise 3D-Modelle des Körperinnenlebens erstellt werden, die dem Chirurgen bereits vorab ein recht präzises Bild vermitteln, was ihn während der Operation erwartet.
Bei der Entwicklung solcher Software seh’ ich mich in Zukunft mal. Oder ich kann mir zumindest vorstellen, dass es mich in ein paar Jahren zu einem entsprechenden Arbeitgeber verschlägt. Mit Nebenfach Medizinische Informatik und Vertiefungsgebiet Bild- & Signalverarbeitung werde ich in dieser Richtung auch schwerpunktmäßig in meinem Studium ausgebildet. Und wie man in dem Beitrag schon sehen kann, steckt in dieser Technologie noch sehr viel Potential, das erst mal erforscht und anschließend implementiert werden will.
Ich weiß: Das Fernsehmagazin Planetopia ist jetzt nicht gerade die Anlaufstelle für wissenschaftlich und sachlich fundamentierte Berichterstattung und der Beitrag an sich bleibt auch sehr oberflächlich, aber ich denke für Otto-Normalverbraucher ist das genau das Richtige um zu sehen, womit ich mich so beschäftige und in welchem Bereich ich später gerne mal arbeiten würde.
Aber langer Rede kurzer Sinn: Hier das Video. Bei ihm handelt es sich um eine Windows Media Datei. Ich hoffe, dass auch Firefox- und Linuxbenutzer keine Probleme beim Abspielen haben.
Nachtrag (am 08.07.2008):
Das Video ist leider nicht mehr online. Aus diesem Grund kann ich es an dieser Stelle auch leider nicht mehr verlinken.
Ring of Fire.
…ist ein ganz böses Trinkspiel.
Am letzten Samstag war es mal wieder soweit: Bei den Zwillingen im Lindental stieg die traditionelle Semester-Opening-Party zu Beginn des neuen Semesters. Gelegenheit für mich, meine erfolgreiche Diplomprüfung im Nebenfach Medizinische Informatik zu begießen.
Da sich mit mir noch zahlreiche andere Personen fanden, die etwas “zu feiern” hatten, gab es auch viele potentielle Mitspieler für diverse Trinkspiele, unter anderem für das oben erwähnte “Ring of Fire”. Dabei zieht reihum jeder eine Karte und je nach gezogenem Symbol muss wirklich bei jeder Karte getrunken werden. Da kann es schon mal zwei Stunden dauern, bis man durch so ein Deck durchgetrunken hat und der Alkoholspiegel der Mitspieler steigt wirklich äußerst rasant. Vor allem, weil im Laufe des Spiels auch noch diverse Regeln definiert werden können, an die man sich halten muss. Tut man das nicht… naja, man kann sich’s wohl denken, bei ‘nem Trinkspiel.
Ansonsten gab’s wieder zwei leckere Chili-Töpfe und diverse Salate, für das leibliche Wohl war also auch essenstechnisch bestens gesorgt. Dass die Party richtig gut war sieht man auch daran, dass die letzten Mitstreiter sich erst gegen sechs Uhr in der Früh entschlossen haben, ihren Schlafsack auf zu suchen.
Also an dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Ausrichter der Party und jeden, der seinen Beitrag geleistet hat, dass dieses Event äußerst kurzweilig ausgefallen ist.
1 Kommentar vorhandenDinge, die die Welt nicht braucht.

Nach meiner erfolgreich bestandenen Diplomprüfung im Nebenfach Medizinische Informatik habe ich mich ja bereits mit einer großen Belohnung ausgestattet. Zum Ende der Semesterferien habe ich mir dann noch ein kleines nerdig/geekiges Schmankerl gegönnt: Eine Karlsruher Nuklidkarte.
Dabei handelt es sich um ein DIN-A0 Querformatposter, auf dem alle chemischen Elemente mit all ihren Isotopen (egal ob natürlicher oder künstlich hergestellter Weise) verzeichnet sind. Darüber hinaus enthält die Karte noch Informationen über Art des radioaktiven Zerfalls des Isotops, Anteil des Isotops am Element und viele andere physikalische Informationen.
Nun bin ich jetzt zwar weder ein richtiger Chemiker noch Physiker, aber schon damals in meiner Schulzeit wollte ich so ein Ding haben, denn für den naturwissenschaftlich Interessierten gibt es viele tolle Zahlen zu entdecken. Und wie gesagt: Jeder muss was nerdig/geekiges in seinem Zimmer hängen haben *gg*.
Wie so eine Karte aussieht, kann man auf dem kleinen Bild links oben sehen. Dieser zeigt leider nur einen kleinen Ausschnitt aus der Nuklidkarte. Da das Ding aber copyrighttechnisch geschützt ist, verwende ich mal lieber keinen größeren Ausschnitt. Man weiß ja nie.
Wer sich selbst auch so ein Ding anschaffen will, der muss inklusive Porto und Steuern 20,44€ berappen und eine E-Mail an marktdienste@haberbeck.de senden. Dort gibt man dann neben seiner Postanschrift noch die ISBN-Nummer der Karte an (92-79-02431-0) und wie viele Exemplare man gerne hätte. Eine Bestellbestätigung bekommt man zwar keine, dafür wird innerhalb von zwei Werktagen geliefert und gezahlt wird per Rechnung, also nicht per Nachname oder Vorkasse.
Kein Kommentar vorhandenNever change a running System.
Der Branche der Informationstechnologie wird ja gerne nachgesagt, dass sie sehr progressiv, kurzlebig und schnell sei und Dinge, die heute noch aktuell sind, morgen schon zum alten Eisen gehören. Andererseits wird diversen Systemadministratoren ja auch nachgesagt, den Spruch “Never change a running System” geprägt zu haben, ganz unter dem Motto “Wenn’s mal laft, dann lass deine Drecksfinga davo“. Was das heißt, hab ich jetzt vor ein paar Tagen leidlich erfahren müssen.
Für meinen Blog verwende ich WordPress und da es sich dabei um eine Webanwendung handelt, sollte man diese immer auf dem neusten Stand halten, damit bekannt gewordene Sicherheitslecks gar nicht erst missbraucht werden können. Darüber hinaus verwende ich noch das PlugIn Ultimate Tag Warrior, was ich ja schon mehrmals erwähnt habe. Es dient dazu, meine Blogeinträge mit Schlagwörtern zu versehen und daraus eine Tagwolke zu erstellen.
Vor ein paar Tagen nun habe ich WordPress von der alten Version 2.2.3 auf die neue 2.3 upgedated. Eigentlich nichts besonderes. Nervig, aber halt nötig. Dummerweise läuft seitdem das Ultimate Tag Warrior PlugIn nicht mehr: Zwar werden die Schlagwörter für jeden Beitrag noch angezeigt und auch die Tagwolke funktioniert noch und wird auch brav aktualisiert. Allerdings hauen die Links für die Schlagwörter nicht mehr hin, wie man an diesem Beispiel des im Moment in meinem Blog am meisten verwendeten Schlagworts sehen kann.
Zwar unterstützt die neue WordPress Version 2.3 selbst nun Schlagwörter, sogenannte Tags, zu diesem Zweck müsste ich aber jeden meiner Blogeinträge manuell bearbeiten. Außerdem würde die Tagwolke dann nicht mehr so stylisch aussehen, wie sie das im Moment tut. Es gibt zwar eine Konvertierungfunktion für Schlagwörter von Ultimate Tag Warrior ins neue WordPress Tag System, allerdings wird das mit einer SQL-Fehlermeldung bei mir abgebrochen, aus der ich im Moment leider noch nicht so ganz schlau werde.
Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder ich warte auf eine neue Version des Ultimate Tag Warrior PlugIns die vollständig mit WordPress zusammen arbeitet oder ich steige auf die WordPress Tags um.
Der Entwicklerin des Ultimate Tag Warrior PlugIn ist das Problem bekannt und es existiert auch schon ein Workaround, der ist mir jedoch zu umständlich. Also heißt es warten auf eine neue Ultimate Tag Warrior PlugIn Version, die auch schon angekündigt ist.
Der Umstieg zu den WordPress Tags wär’ zwar sinnvoll, weil ich mir wohl sicher sein kann, dass die dann auch in neuen WordPress Versionen funktionieren, allerdings sind die noch nicht so mächtig wie die des Ultimate Tag Warrior PlugIns und außerdem hab ich keine Lust, alle Beiträge meines Blogs manuell zu konvertieren, da ja die automatische Konvertierungsfunktion im Moment leider nicht funktioniert.
Ich bleib auf alle Fälle dran. Derweil funktionieren halt leider die Links meiner Schlagwörter nicht.
Kein Kommentar vorhandenHappy Birthday, lieber Blog!
Genau heute vor einem Jahr, am 18. Oktober 2006 ging mein Blog mit seinem ersten Eintrag online. Eine gute Gelegenheit meiner treuen Leserschaft ein paar Statistiken rund um das letzte Jahr meines Blogs zu präsentieren.
- Mit diesem Eintrag hab ich insgesamt 118 Blogeinträge in acht Kategorien verfasst. Dabei ist die Kategorie Freizeit/Privates mit 52 Einträgen am meisten vertreten, die Kategorie Meerjungfrauenausflüge mit vier Stück am wenigsten. Allerdings handelt es sich bei dieser Kategorie noch um die jüngste.
- Insgesamt haben im vergangenen Jahr 2755 Besucher auf insgesamt 5898 Seiten zugegriffen, was 2,14 Seiten pro Besuch macht. Wer noch ein paar genauere Statistiken sehen will, der kann sich ja mal diese PDF-Datei zu Gemüte ziehen. Dabei handelt es sich um ein paar ausgewählte Zahlen aus meinem Google Analytics-Account.
- Die meistgeklickten Artikel in meinem Onlinetagebuch sind die ersten beiden Teile meiner HDR-Beitragreihe. Mal schau’n, wie beliebt dann der letzte Beitrag dazu ist, in dem ich ein paar selbst gemachte HDR-Aufnahmen präsentieren werde.
- Mein Blog hat in den letzten zwölf Monaten etwas mehr als fünf Gigabyte Traffic verursacht.
- Ich hab’s geschafft, dass meine Homepage sowohl bei der Web- als auch mit der Bildersuche von Google an oberster Stelle gelistet wird.
Das ist etwas, was mir bei der Suchmaschine von Microsoft nun auch endlich gelungen ist, zumindest bei der Websuche.
Mal schau’n, wie das nächste Jahr meines Blogs wird. Ich hab auf jeden Fall nicht vor, in absehbarer Zeit dieses Projekt aufzugeben. Für Wünsche, Anregungen und Kritik bin ich natürlich jederzeit offen. Man weiß ja, wie man mich erreicht.
Ich werd mich jetzt mal ‘n bisschen zurück lehnen und so tun, als würd’ ich einen Tost auf meinen Blog zum Besten geben und mit ‘nem Sektglas anstoßen.
Kein Kommentar vorhandenMission Semester 9 (almost) began.
Eigentlich war ja der gestrige Montag tatsächlich der erste Tag der Vorlesungszeit im Wintersemester 2007/08. Da mein Stundenplan in diesem Semester jedoch nicht all zu dich besetzt ist, fiel mein erster Arbeitstag gleich mal aus.
Stattdessen hab ich nochmal richtig ausgeschlafen, zockte am Nachmittag noch ‘n bisschen Titan Quest, Tiberium Wars und Half Life 2: Episode 1 (bevor’s dann bald weiter geht mir Episode 2) und bin auf d’Nacht zum Fußball spielen gegangen. Und da’s am Dienstag erst um 10 Uhr los geht, konnte ich auch noch mal etwas länger aufbleiben.
Überhaupt fällt dieses Semester rein vorlesungstechnisch äußerst mau aus: Gerade mal zwei zu besuchende Vorlesungen bescheren mir gleich zwei zusätzliche freie Tage (Donnerstag und Freitag). Ich ernte sozusagen die Lorbeeren für die Mehrarbeit vergangener Semester. Komme ja jetzt schließlich auch schon ins neunte Semester.
Da bleibt dann mehr Zeit um mich auf mein Programmierpraktikum zu stürzen, das ich dieses Semester absolviere. Es trägt den Titel “Subpixelgenaue Geometrierekonstruktion auf der Basis lokaler Raummodelle”. Das wird den meisten jetzt wohl ned all zu viel sagen aber ich schätz mal, dass ich den ein oder anderen Blogeintrag diesem Praktikum widmen werde. Da wird’s dann auch mehr Infos dazu geben.
Kein Kommentar vorhanden“Sport” mal anders.

Von 04. bis 07. Oktober fand in Seattle zum sechten mal das Grand Final der World Cyber Games (kurz: WCG) statt, das noch vor dem Electronic Sports World Cup (kurz: ESWC) größte und wichtigste eSport-Event der Welt, die Weltmeisterschaft der Computerspieler sozusagen.
Bereits im März hatte ich ja geschrieben, dass mich besonders das “Command & Conquer 3: Tiberium Wars”-Turnier interessiert, da ich selbst recht gern die ein oder andere Partie im LAN oder Internet zocke. Zwar war ich am Wochenende selbst noch im Urlaub, allerdings hab ich gleich danach mal alle Ergebnisse nachgeschlagen. Und die können sich sehen lassen: Zwar hat’s nicht ganz für den Weltmeisterschaftstitel für die deutschen Vertreter in dieser Disziplin gereicht, allerdings konnte mit Silber und Bronze ein Groß der deutschen Medaille eingefahren werden. Vor allem die Silbermedaille durch Leon “Xeon” Machens sorgte für eine positive Überraschung, da er erst durch eine Nachnominierung in den deutschen Kader nachrückte. Aber auch die Bronzemedaille durch den deutschen Topfavoriten Pascal “Dackel” Pfefferle verdient alle Beachtung.
Im Moment bin ich fleißig am warten, bis die Replays der Command & Conquer-Partien online gestellt werden.
Insgesamt lief’s allerdings nicht so gut für das deutsche Team, das diesmal in der Nationenwertung nur Fünfter wurde, das schlechteste Ergebnis bisher bei einer WCG. Zwar sorgte wie fast jedes Jahr mit Daniel “SK_hero” Schellhase einer der beiden Schellhase-Zwillinge für eine Goldmedaille in FIFA ’07 und Christoph “Mondragon” Semke sorgte mit seiner Bronzemedaille in “Starcraft: Brood War” für eine kleine Sensation, allerdings reichte dies nicht, um am Gesamtsieger USA, dem Überraschungsland Brasilien oder der eSport-Nation schlechthin, Südkorea, vorbei zu ziehen.
Jedoch muss man auch sagen, dass Spiele wie “Tony Hawk’s Project 8″, “Gear of War” oder “Carom3D”, in denen beispielsweise die USA ein Groß ihrer Medaillen errangen, jetzt nicht gerade klassische eSport-Titel sind und dass ein Sieg in ihnen wohl auch nicht so bemerkenswert wie einer in “CounterStrike” oder “Warcraft 3″ ist.
Nächstes mal kommt das Grand Final der WCG übrigens nach Köln, der Hauptstadt des deutschen eSport und damit das erste mal nach Deutschland. Ich denk zwar nicht, dass ich da hochfahren werde, obwohl’s mich stark interessiert, aber vielleicht tritt somit der eSport in Deutschland in der breiten Öffentlichkeit in ein positiveres Licht.
Kleine Notiz am Rande: Auch die Süddeutsche Zeitung befasst sich mit den World Cyber Games, natürlich eher aus der Sicht von Nicht-Computerspielern.
Nachtrag I:
Zwar sind auf der offiziellen Homepage der WCG immer noch keine Replays des Turniers aufgetaucht, allerdings findet man mittlerweile auf den Seiten von GameReplays.org für Tiberium Wars das Halbfinale von Dackel gegen Apollo, das Spiel um Platz drei und das Finale.
Nachtrag II:
Mittlerweile gibt’s auch auf der offiziellen Website der World Cyber Games die Replays. Neben allen Spielen von “Command & Conquer 3: Tiberium Wars” findet man auch die Aufzeichnungen zu “Age of Empires 3: The War Chiefs”, “Carom3D”, “StarCraft: Brood War” und “WarCraft 3: The frozen Throne”.
Splish, Splash.
Nach getaner Arbeit und erster bestandener Diplomprüfung ging’s für mich und meine Karin am vergangenen Samstag und Sonntag in den wohl verdienten (Kurz-) Urlaub zum Wellnesswochenende in Bad Griesbach. Zum Geburtstag hatte meine Meerjungfrau ‘nen großen Gutschein für dort bekommen und da sie mich da supergerne mit dabei haben wollte, bot sich jetzt zum Ende der vorlesungsfreien Zeit die perfekte Gelegenheit noch sehr günstig in den Urlaub zu kommen.
Also kamen wir für zwei Tage im Hotel Summerhof unter, ließen uns am Samstag im türkischen Bad köstlich (und dampfreich) verwöhnen und plantschten am Sonntag den halben Tag zwischen einer überwiegenden Zahl von bereits ergrauten Kurgästen in der Therme.
Dabei genossen wir den ganzen Luxus eines deutschen Dreisternehotels und die Freundlichkeit von Personal dass ‘s normalerweise gewöhnt ist, sich mit den Wünschen und Wehwehchen von Senioren rumschlagen zu müssen. Man muss echt sagen, dass das mal was anderes ist als in mach anderer Touristenhochburg für Deutsche, in denen man schon ab und zu mal merkt, wer hier eigentlich nicht wohnt. Außerdem ist so das Essen natürlich äußerst kompatibel: Gefüllte Kalbsbrust und kontinentales Frühstück sind schon was anderes als Ham & Eggs mit Bohnen.
Highlight neben dem Hamambesuch war der Abstecher ins Hotel Maximilian am Samstag Abend. Dort, wo eigentlich eher die Golf-High-Society absteigt, lässt sich ein Drink gleich doppelt (so teuer, dafür aber auch nobel) genießen und so ein Ausflug in die Tiefgarage des Hotels kann eine richtige Augenweide werden.
Kein Kommentar vorhandenDa braucht man keine Feinde mehr, bei solchen Freunden.
Da sich ja ein paar meiner treuen Leser ab und zu nicht ganz zu unrecht beschweren, dass ich in meinen Blogeinträgen ganz schön ausschweifend und langwierig sein kann, fass ich mich heute ganz kurz und präsentiere folgendes Video, dass meine Meinung zum im Moment in der SPD andauernden Machtkampf zwischen Franz Müntefering und Kurt Beck wiedergibt. Es stammt aus den Tagesthemen der ARD vom 08. Oktober 2007. Aber nun her mit dem Clip:
Nachtrag (am 08.07.2008):
Das Video ist leider nicht mehr online. Aus diesem Grund kann ich es an dieser Stelle auch leider nicht mehr verlinken.
*sektkorken knall*
Am vergangenen Freitag hatte ich meine zweite und letzte Diplomprüfung im Nebenfach “Medizinische Informatik”. Damit ist dieses Nebenfach für mich abgeschlossen. Insgesamt liefen die beiden Prüfungen durchaus erfolgreich.
Am 17. September stand die erste Prüfung an. Von Herrn Dr. Emmert wurde ich in “Neurologie”, von Herrn Dr. Vielsmeier in “Chirurgie” geprüft. Von jedem der beiden wurde ich ¼ Stunde lang mündlich befragt, was summa summarum 30 Minuten macht. Der Prüfung lief echt perfekt und ich hatte auf alle Fragen ‘ne Antwort. Ergebnis: 1,0.
Letzten Freitag dann, also am 05. Oktober, stand der zweite Check an. Von Herrn Dr. Kett wurde ich in “Biophysik der Strahlenwirkung” und von Herrn Dr. Jung in “Materialwirtschaftmanagement” und “Medizinische Bildverarbeitung in der Radiologie” geprüft. Auch wieder jeweils ‘ne ¼ Stunde. In der Prüfung lief’s ned ganz so gut, weil ich jeweils eine Frage der beiden Prüfer ned beantworten konnte beziehungsweise sie mir die richtige Lösung erst aus der Nase ziehen mussten. Deshalb lautete das Ergebnis: 1,3.
Ein kleines bisschen geärgert hab ich mich schon, denn die Antwort auf eine der nicht beantworteten Fragen hätte ich gewusst. Allerdings überriss ich nicht, dass mein Prüfer auf genau diese Antwort hinaus wollte und deshalb befand ich mich erstmal sauber auf dem Holzweg und hab lauter Sachen erzählt, die er gar nicht hören wollte. Als ich dann verstand, worauf er von mir erwartet hatte, war’s leider schon zu spät. Wer weiß: Vielleicht hätt’s dann für ‘ne 1,0 gereicht und der erste Teil meines Diploms wär mir perfekt gelungen.
Hätte, wäre, sollen, dadad’n. Was soll’s. Die Note ist auch so super und ich hab ein richtig gutes Fundament für meine Diplomprüfungen im Hauptfach gelegt, die dann am Ende des Sommersemester 2008 bei mir anstehen. So sieht zumindest der Plan aus. Außerdem hab ich jetzt keine Medizinvorlesungen mehr, das heißt also: Nie mehr nach 18 Uhr in die Uni *score*.
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