ck's Blog

Dies ist der Blog von Christoph Riesinger.

Archiv für Juli, 2008

Weltelite.

Letzten Montag und Dienstag fand an der Universität Passau ein Treffen der Stipendiaten der Bayerischen Forschungsstiftung statt. Genauer gesagt war mein “Chef” Professor Donner, der mein Vertiefungsgebiet (Bild- und Signalverarbeitung) und Nebenfach betreut, bei dem ich mein Programmierpraktikum absolviert und gerade einen HiWi-Job angenommen habe, Gastgeber der insgesamt 43-köpfigen Teilnehmergruppe. Und da ich, wie eben erwähnt, momentan HiWi bei Herrn Donner bin, bin ich gerne der Bitte nachgekommen, als Helfer bei diesem Treffen mitzuwirken.

Als ich am Montag Vormittag die Teilnehmer vom Bahnhof abgeholt habe, gab’s gleich mal die ersten beiden Überraschungen: Einerseits bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei den Stipendiaten hauptsächlich um Mitteleuropäische Studenten handelt und andererseits hatte ich erwartet, dass die meisten gerade an ihrem Bachelor, Master oder Diplom arbeiten. Aber denkste: Am Bahnhof erwartete mich ein kunterbunter Mix aus Indern, Chinesen, Amerikanern, Mexikanern, Russen, Ungarn und und und. Die einzigen beiden deutschsprachigen Teilnehmer neben den Organisatoren waren aus Österreich. So konnte ich mein Englisch ein bisschen auf Vordermann bringen. Außerdem handelte es sich bei den Besuchern tatsächlich um die Crème de la Crème, was so an bayerischen Universitäten arbeitet: Da war der abgeschlossene Master oder das abgeschlossene Diplom eigentlich Standard. Die eine Hälfte werkelt gerade an ihrem Doktor, die andere Hälfte ist bereits in Forschungsprojekte involviert oder habilitiert.

Nach dem Check-In im Hotel am Jesuitenschlössl ging’s am frühen Nachmittag zu einer Besichtigung in die Zahnradfabrik Passau (die trotz der Tatsache, dass mit Medizinern, Chemikern und Biologen nicht nur Maschinenbauer anwesend waren, recht gut ankam) und anschließend zu einer klassischen Sight-Seeing-Tour in die Altstadt Passaus. Am Abend gab’s dann typisch bayerische Küche im Bayerischen Löwen.

Am Dienstag stand Vormittags eine Vortragsreihe diverser Projekte der Informatischen Fakultät meiner Universität auf dem Programm, bevor’s dann zu einer Schifffahrt auf Passau’s drei Flüsse ging. Abgeschlossen wurde das Event mit einem Mittagessen im alten Bräuhaus an der Hängebrücke, bevor die Letzten dann mit dem Zug den Heimweg antraten.

Mir persönlich hat das Event hervorragend gefallen denn obwohl der Vielfalt der Teilnehmer waren diese sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig, weshalb man sich auf Anhieb verstand. Zwar waren es anstengende zwei Tage mit sehr viel Verantwortung für mich, aber die positiven Erinnerungen waren den Stress allemal wert. Sollte sich eine ähnliche Gelegenheit nochmals ergeben, werde ich sie sicher wieder wahrnehmen, denn auf diese Weise lernt man viele Leute kennen, denen man früher oder später bestimmt nochmal begegnet.

Leider habe ich nur Fotos vom zweiten Tag der Veranstaltung gemacht. Montags war das Wetter noch wesentlich freundlicher aber da da meine Digitalkamera zu Hause lag, kann ich leider nicht mit einem vollständigen Gruppenphoto unserer Teilnehmer aufwarten.


In der Pause zwischen zwei Vorträgen über Projekte der Passauer Fakultät für Informatik und Mathematik.


Die drei Initiatoren des Ausflugs nach Passau. In der Mitte stehend mein “Chef” Professor Donner.


Ein paar Teilnehmer während der Dreiflüsserundfahrt. Ich denke, die Internationalität wird schnell ersichtlich.

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Willkommen in der Zone.

Stalker.Seit ein paar Wochen hab ich ja jetzt ‘nen neuen PC. Gelegenheit also, die PC-Spiel Blockbuster der letzten Jahre nachzuspielen. Letztes Wochenende habe ich “Stalker: Shadow of Chernobyl” durchgespielt. Gelegenheit, etwas über das Spiel zu resümieren.

Über die Story will ich nicht all zu viele Worte verlieren, die sollte ohnehin hinlänglich bekannt sein: 20 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl ereignet sich an gleicher Stelle ein weiterer Vorfall, in dessen Folge im ganzen Gebiet um den Unglücksreaktor, die sogenannte Zone, Anomalien auftreten, allerlei mutiertes Getier umherstreunt und diverse Artefakte Jäger, die sogenannten Stalker, auf den Plan rufen.

In die Rolle eines solchen Stalkers schlüpft man selbst und kann ziemlich frei ein großes Areal der Zone erkunden. Da ich recht lange keinen aktuellen Spiele-PC hatte, war Stalker so ziemlich das erste Spiel für mich, das mir solche Freiheiten bot, auch wenn es ganz bestimmt nicht das erste Spiel ist, das ein solches Feature bietet. Jedoch wird das Spiel im letzten Drittel, wenn man den Reaktor ansteuert, wieder ziemlich linear, was sich aber wohl in Anbetracht der Story des Spiels nicht ganz vermeiden lässt.

Zuvor kann man in der Zone diverse mehr oder weniger kreative Aufträge von allerlei NPCs annehmen. Überhaupt lebt das Spiel von den NPCs, die massig in der Welt von Stalker rumlaufen und das Spiel sehr lebendig machen. Das gibt einem ständig das Gefühl, nicht allein zu sein, auch wenn man natürlich die meiste Zeit allein kämpft.

Grafisch ist das Spiel nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, was nach dem Release des Titels noch anders war, nachdem der Titel mehrmals verschoben wurde. Neben der tollen Wettersimulation wissen vor allem die Innenlevels (naja, wohl eher unter-der-Erde-Levels) zu überzeugen. Mit allerlei Shadern erzeugt das Spiel eine derart beklemmende Stimmung, dass man schon Angst bekommt, überhaupt in den Untergrund hinab zu steigen.

Überhaupt erzeugt das Spiel eine richtig gute Atmosphäre: Seien das jetzt die düsteren Innenlevels, das weitläufige Areal der Zone, in der man meistens unterwegs ist, die verlassene und verkommene Stadt Pripyat, der mutierte rote Wald oder die rivalisierenden Stalker-Fraktionen. Besonders gut hat mir der Vormarsch auf den Hirnschmalzer gefallen, einer Sicherheitseinrichtung, die mittels Psi-Kräfte verhindern soll, dass Personen weiter in die Zone vordringen können. Dank einer Spezialapparatur kann man sich dem Hirnschmelzer zwar annähern, diese verhindert aber nicht diverse Psi-Erscheinungen wie Visionen von gefährlichen Feinden oder eine äußerst stimmungsvolle Hintergrundmusik. Gleichzeitig muss man sich auch noch gegen zahlreiche Elitekämpfer behaupten.

Weniger gut gefallen hat mir, dass es kein Schnelltransportsystem in Stalker gibt. Will man viele Aufträge ausführen, ist man die meiste Zeit durch die immer selben Areale zu Fuß unterwegs. Zum Schluss lagen bei mir im Wildgebiet bestimmt 300 Banditen tot rum, da es der einzige Weg zu zahlreichen Aufträgen war.

Dafür wissen die sieben unterschiedlichen Enden zu überzeugen, denn je nachdem, wie man sich im Spiel mit seinen Freiheiten verhalten hat, sieht die Abschlussequenz anders aus. Vor allem das Ende mit dem Geheimnis der Monolithen und der abschließenden “Jagd nach Strelok” ist spielenswert, da man so noch zusätzliche Zeit direkt beim Reaktor verbringt und das tolle Leveldesign bewundern darf.

Fazit: Zwar nicht mehr ganz neu, dafür fesselnd und absolut spielenswert. Ich freu’ mich schon auf das Add-On “Clear Sky”, das im August erscheinen soll.

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Nagus’ all in! Die Achte: Gamble Gaudi.

Poker.Wie bereits angekündigt, fand in guter Tradition gestern der achte Nagus’ all in! statt. Diesmal mit mehr Teilnehmern denn je, nämlich gleich zehn Stück.

Dieses kartenspieltechnische Kräftemessen war endlich wieder mal ein richtig hochwertiges, fast schon so spannend und abwechslungsreich wie bei der zweiten oder dritten Auflage von Dom’s Pokerturnier. Da wurde richtig gut gecalled und geraised und ständig prallten vielversprechende Hände aufeinander. Lange Zeit schwebte der King’s Curse über dem Tisch, denn wer König hatte, egal in welcher Kombination, verlor, zumindest einen bedeutenden Teil des Abends lang.

Gewonnen hat zum ersten mal da Hias, der sich im Heads-Up gegen seinen Bruder ein interessantes Duell lieferte. Da Dom konnte sich anfangs noch hinter einem monströsen Stapel von Chips verbunkern, die ihm aber dann nach und nach abgenommen wurden, ohne dass er viel dagegen hätte tun können. Da bleibt zum insgesamt dritten mal nur der zweite Platz für den Gastgeber.

Für mich persönlich lief es diesmal wieder alles andere als gut. Ein achter Platz ist absolut gesehen meine schlechteste Platzierung überhaupt bei einem Nagus’ all in! überhaupt, auch wenn ich nur Drittletzter wurde. Genau so wie beim letzten Turnier konnte ich sage und schreibe keine einzige Hand gewinnen. Am meisten hab ich mich geärgert, als ich nach’m Turn vom Tisch ging, wobei am River die fünfte Karte zu meinem Kreuz-Flush kam, wobei ich auch noch das Ass auf der Hand hatte. Bis zum Turn waren meine Karten jedoch alles andere als gut, weshalb ich in meinen Augen nicht wirklich ‘nen Fehler gemacht habe. Das hat mir jedoch das Genick gebrochen, denn von da an ging ich nur noch halbherzig mit und flog schlussendlich mit ‘nem Königs-Pocket-Pair (wie war des mit’m King’s Curse?) gegen ein Ass-Pocket-Pair von meinem ärgsten Widersacher Flo raus.

Der konnte mich jedoch auch dieses mal nicht von meinem ersten Platz in der ewigen Bestenliste überholen, die’s wie immer in überarbeiteter Form unten zu bewundern gibt. Das nächste mal (da wird’s höchstwahrscheinlich ‘ne Überraschung geben) muss ich mich aber wieder besser platzieren, denn mit seinem dritten Platz schrammte da Flo nur ganz knapp am Platz an der Sonne vorbei.

gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Teiln.
egal 1. Christoph R. 2x 1x - 1x 2x 1x - 1x - - 8
egal 2. Florian N. 2x - 2x 1x 2x 1x - - - - 8
egal 3. Michael N. 1x 1x - - - - - 3x 1x - 6
egal 4. Stephanie S. 1x - 1x 1x - - 1x - - - 4
up 5. Matthias S. 1x - 1x - 1x 1x 2x - - - 6
down 6. Fabian F. 1x - - 1x - 1x - - - - 3
down 7. Dominik S. - 3x 1x 3x - - - 1x - - 8
down 8. Andreas S. - 2x 1x 1x - 1x - 1x 1x 1x 8
down 9. Christoph E. - 1x 1x - 2x - - - - - 4
egal 10. Christoph W. - - 1x - - - - - - - 1
egal 11. Nicole H. - - - - 1x - - - - - 1
egal 12. Sabrina S. - - - - - 1x - - - - 1
up 13. Michael K. - - - - - 1x 1x - - - 2
down 14. Daniel H. - - - - - - 3x - - - 3

Aufgrund diverser “Beschwerden” an meiner ewigen Bestenliste (die ich nach dem offiziellen Olympiamodus erstelle), möchte ich ab diesem mal neben der bekannten Bestenliste auch eine Tabelle online stellen, die immer aktualisiert auflistet, wer bei welchem Nagus’ all in! welchen Platz belegt hat.

1 2 3 4 5 6 7 8 Teiln.
Andreas S. 2. 2. 8. 3. 9. 6. 4. 10. 8
Christoph E. - - - - 2. 5. 3. 5. 4
Christoph R. 5. 1. 1. 5. 4. 2. 6. 8. 8
Christoph W. - - 3. - - - - - 1
Daniel H. - - - - 7. - 7. 7. 3
Dominik S. 4. 4. 4. 2. 8. 3. 2. 2. 8
Fabian F. - - - 1. 6. - - 4. 3
Florian N. 3. 6. 5. 4. 5. 1. 1. 3. 8
Matthias S. - 7. - 6. 3. 7. 5. 1. 6
Michael K. - - - 7. - - - 6. 2
Michael N. 1. 8. 2. - - 8. 8. 9. 6
Nicole H. - 5. - - - - - - 1
Sabrina S. - - 6. - - - - - 1
Stephanie S. - 3. 7. - 1. 4. - - 4

Zum Schluss noch wie immer ein Verweis auf den Blog des Gastgebers, der diesmal dem gestrigen Abend einen besonders ausführlichen Beitrag widmet.

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Die Redaktion empfiehlt.

Es ist mal wieder Zeit, die ein oder andere Filmkritik los zu werden. In letzter Zeit flimmerten zahlreiche Kinoproduktionen über meinen Flachbildschirm, jedoch will ich an dieser Stelle nur ein paar aufzählen, die ich selbst als mehr oder weniger große positive Überraschung gesehen habe. Also los geht’s:

John Rambo.Ich kenne zwar nicht die ersten drei Teile, aber Rambo hat die Gellschaft geprägt, wie es nur wenige Filmreihen tun. Woher sollte sonst die Metapher des Rambo kommen, der für rücksichtsloses Durchsetzen mit Gewalt steht.
Anfang des Jahres kam nun der vierte Teil der Kriegsfilmreihe mit dem Titel “John Rambo” in die Kinos und ich muss sagen, dass der Film für sich alleine (ohne die drei ersten Teile gesehen zu haben) durchaus ansehnlich war. Klar wird gemtzelt was das Zeug hält und klar siegt zum Schluss das Gute und die Moral (mit eher unmoralischen Mitteln) aber das Alles ist in einem äußerst kurzweiligen Film verpackt mit für das Genre richtig toll gespielten Charakteren.
Der Schluss war dann zwar wieder etwas einseitig heroisch, jedoch wünscht man den Bösewichten kein besseres Schicksal, die gar nicht mal so unrealistisch zeigen, wie es heut zu Tage teilweise in einigen afrikanischen und eben asiatischen Gebieten zugeht.
Fazit: 87 Minuten (zumindest in der ungeschnittenen Fassung) bestes Popcorn-Kino.

Die Eisprinzen.“Die Eisprinzen” habe ich mir letzten Freitag zusammen mit meiner Karin und’m Steffen angesehen. Hatte vom Dom schon gehört, dass der Film recht sehenswert sein soll. Deswegen war die Frage, welcher Film denn nun am Abend in den DVD-Player wandert, sehr schnell beantwortet, als wir ihn in der Videothek vor uns sahen, vor allem, weil Dom’s Meinung nicht die einzige positive war.
Bei diesem Film handelt es sich ganz klar um die Marke “unbedingt in der Gruppe ansehen”. Allein kommen einem die Gags wohl ziemlich abgedroschen und klischeehaft vor. Wenn einer jedoch über einen Witz lachen kann, so zieht er bei diesem Streifen schnell die ganze Gruppe mit.
*spoiler* Mein persönlicher Favorit ist die Szene, als bei der Siegerehrung das Maskottchen abgefackelt wird. *spoiler*
Auf jeden Fall mal ein nettes Szenario (das des Eislaufens), welches wirklich tonnenweise Möglichkeiten bietet, durch den Kakao gezogen zu werden. Zwar lassen sich viele Pointen auch auf jede andere Sportart übertragen,aber die beiden Hauptdarsteller machen auf dem Eis wirklich eine göttliche Figur.
Fazit: Allein anschau’n Hop, in der Gruppe Top.

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken.Eigentlich bekannt über das gleichnamige Buch kam vergangenes Jahr der Film “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” in die Kinos, eine Komödie, wie der Titel schon vermuten lässt, über die klassischen Eigenheiten von Männern und Frauen.
Natürlich habe ich das zugehörige Buch vorher nicht gelesen, als ich mir neulich zusammen mit meiner Karin den Streifen reingezogen habe. Deswegen weiß ich jetzt nicht, ob er toller oder grottiger ist als das Buch. Als Paarkomödie macht er auf jeden Fall einiges her und weiß zu unterhalten.
Daran hat wohl ein überragender Owe Ochsenknecht nicht ganz unschuld, den ich normalerweise nicht so toll finde, was wohl eher an seinen beiden Drecksblog’n liegt.
Natürlich bedient der Film Klischees in Hülle und Fülle, aber ab und zu will man halt auch einfach abschalten und über Geschichten des Alttags lachen dürfen.
Fazit: Freundin auf die Couch und rein mit der DVD. Hirn ausschalten, an eigene Erfahrungen denken und dann einfach mitlachen.

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Brandenburg Meisterschaft.

“Nach der Europameisterschaft ist vor der Brandenburg Meisterschaft”. Unter diesem Motto fand vergangenen Donnerstag auf den Sportanlagen der Universität Passau ein von Prof. Brandenburg gesponsertes Fußballturnier statt (hat also nichts mit dem Bundesland zu tun). Insgesamt vier Mannschaften, zusammen gestellt aus Studenten und Mitarbeitern von Prof. Brandenburg, kickten um den Siegerpokal und ich war natürlich mit von der Partie. Es spielte jeder gegen jeden in einem 15 Minuten Match. Wer am Schluss die meisten Punkte hatte, war Turniersieger.

Leider war mein Team, zusammengestellt aus Studenten der Vorlesungen “Effiziente Algorithmen” und “Zeichnen von Graphen” etwas chancenlos, was uns aber nicht daran hinderte, alles zu geben und uns so richtig die Lunge aus’m Körper zu rennen. Mussten wir auch, denn die meiste Zeit hatten wir nicht mal ‘nen Auswechselspieler. Training hatten wir im Vorfeld leider auch keins, was uns aber nicht daran hinderte, trotzdem munter aufzuspielen. Somit hatten wir schlussendlich ‘nen riesen Spaß und das Publikum auf unserer Seite.

Im ersten Spiel ging’s gleich gegen die Mitarbeiterauswahl von Prof. Brandenburg selbst. Obwohl wir wesentlich zweikampfstärker waren, kassierten wir ‘ne 3:0 Schlappe, da wir anfangs noch zu offensiv spielten und uns so hinten zu viele Treffer einfingen.

Das gloreichste Spiel war unser Zweites gegen den späteren Turniersieger, denn unsere Mannschaft war die Einzige, die dem klar überlegenen Team aus “Algorithmen und Datenstrukturen” zwei Punkte abnehmen konnte. Dank einer überragenden Torwartleistung unsererseits schafften wir letztendlich ein 0:0, wobei unser Gegner bestimmt 25 Torchancen vergab, während auf unserer Seite gerade mal zwei Torschüsse auf der Habenseite verbucht werden konnten.

Im letzten Spiel ging’s dann gegen die zweite Mannschaft aus “Algorithmen und Datenstrukturen”, das wir sehr hoch zu zwei verloren. Immerhin schossen wir in diesem Spiel unsere einzigen beiden Tore, mussten aber letztendlich einsehen, dass wir nicht so lauf- und zweikampfstark wie unser Gegner waren.

Ich persönlich kann wiedermal ein positives Fazit ziehen. Zwar waren meine Ballkontakte nicht wirklich zahlreich und ‘nen Torschuss ließ ich auch vermissen, dafür hatte ich ‘ne recht gute Zweikampfstatistik und das ein oder andere verhinderte Tor ging auch auf meine Kappe.

Am Abend gab’s dann noch nach der Siegerehrung mit Wanderpokal (sehr guten) Leberkäs’ mit (nicht ganz so guten) Brez’n sowie reichlich Flüssiges. Ein toller Ausklang eines Spitzennachmittags. Sollte es wie angekündigt nächstes Semester eine Neuauflage der Brandenburg Meisterschaft geben, bin ich sicher wieder mit von der Partie.

Meiner Digitalkamera sei Dank gibt’s auch ein paar Fotos vom Nachmittag.


In weiß eines der beiden Teams aus “Algorithmen und Datenstrukturen”, die letztendlich Zweiter wurden. In orange das Team der Lehrstuhlmitarbeiter.


Ein bisschen Publikum hatten wir auch.


In schwarz mein Team. Eine sehr dankbare Trikotfarbe bei knapp 30°C im Schatten und praller Sonne auf’m Sielfeld.


Am Abend gab’s dann noch Leberkäs’ mit Brez’n.

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Wenz, Solo, Kontra. Die Zweite.

Schafkopfkarten.Gestern Abend war’s wieder soweit: Die KSG Passau veranstaltete in der Gmoa ihr allsemestriges Schafkopfturnier von Studenten für Studenten. Da war ich doch, wie schon letztes Semester, wieder mit von der Partie.

Diesmal waren wir insgesamt 28 Spieler, die den Besten unter sich suchten, also deutlich mehr mehr als letztes Mal, als wir nur an insgesamt vier Tischen spielten.

Mit acht Punkten im Plus (den Punkteschlüssel kann man in meinem Blogeintrag vom letzten Turnier nachschlagen) schnitt ich dieses Mal ein klitzekleines bisschen schlechter ab als noch vor einem Semester und wurde insgesamt Zwölfter. Bin aber ganz zufrieden mit meiner Leistung, auch wenn’s noch für die Top10 gereicht hat. Alles was halbwegs nach Solo ausgesehen hat, hab ich auch gespielt und auch jedes Mal gewonnen (insgesamt drei Stück). Durch etwas clevereres Schmieren hätte ich vielleicht vier oder fünf Punkte mehr rausquetschen können, aber im Nachhinein ist man halt immer schlauer. Und was will man auch viel gegen ‘nen Wenz machen, mit vier Laufenden, zwei Schweinderln und einem passenden Zehner dazu (neun Punkte Verlust) oder gegen ein Solo mit sechs Laufenden und insgesamt acht Trumpf (ebenfalls neun Punkte Verlust)?

Ein klein bisschen geärgert hab’ ich mich noch, als an meinem zweiten Tisch ein Spieler saß, der bei seinem Schafkopfspiel noch “Potential zur Verbesserung” hat. Da war eigentlich jedes Spiel mit ihm zusammen ‘ne Niederlage, außer er oder ich hatten übergöttliche Karten. Andererseits mussten die anderen an meinem Tisch natürlich auch ab und zu mit ihm spielen, somit hat das schon gepasst.

Dafür war mein erster Tisch richtig fetzig, denn in der ersten 25 Spielen gab’s sage und schreibe 7 Soli. Eine gute Quote wie ich finde. Da is dann immerhin mal was los.

Gesamtsieger wurde da Michi “von da Susi”, der insgesamt über 60 Punkte einheimsen konnte. Respekt! Da muss ich nochmal mit ihm reden, denn bei so vielen Punkten kann man sowohl von Können als auch von einer gehörigen Portion Glück ausgehen.

Nachdem mein Studium jetzt doch ein Semester länger dauert, war dieses Schafkopfturnier von da KSG sicher nicht mein Letztes. Also auf ein Neues im nächsten Semester. Und der nächste Nagus’ all in! steht ja auch schon vor der Tür.

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