ck's Blog

Dies ist der Blog von Christoph Riesinger.

Archiv für September, 2009

Pixelige Videowiedergabe unter Aero.

Seit wenigen Wochen verwende ich Windows 7. Dank des MSDN Academic Alliance Programms von Microsoft habe ich darauf bereits mehrere Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart Zugriff. Obwohl ich eigentlich mit dem zuvor bei mir installierten Windows Vista nicht unzufrieden war, wagte ich den Umstieg, da das neue Betriebssystem aus Redmond in der Fachpresse hoch gelobt wurde.

Jedoch stellte sich sehr bald ein Problem bei der Wiedergabe von Videos ein, das bei jedem Medienplayer außer dem Windows Media Player und dem Windows Media Center auftrat. Clips wurden nur stark verpixelt angezeigt, was sich vor allem beim Abspielen von niedrig aufgelöstem Material im Vollbildmodus bemerkbar machte. Es wirkte, als sei jede Art von Weichzeichner bzw. Interpolation zur Vergrößerung deaktiviert.

Folgender Screenshot soll das Problem verdeutlichen. Neben den für Videokompression typischen Kompressions- (durch das Streichen von Fourier- bzw. DCT-Koeffizienten) und Gibbs’schen Artefakten ist das Bild stark verpixelt, was besonders bei den blonden Haaren am Rand, den Augen und vor allem dem eingeblendeten Schriftzug deutlich wird. Ein Klick auf das Bild öffnet eine Vergrößerung, bei der das Problem besonders gut sichtbar wird.

Nach ein wenig Recherche im World Wide Web bin ich darauf gestoßen, dass es sich anscheinend um ein Problem mit Aero handelt, der von Microsoft mit Windows Vista eingeführten grafischen Benutzerschnittstelle. Das hat mich einerseits gewundert, da ich unter Vista dieses Problem nicht hatte, würde allerdings erklären, warum sämtliche Player außer den obigen beiden dieses Phänomen produzierten.

Letztendlich bekam ich die fehlerhafte Darstellung mit dem VLC Media Player in den Griff, da man mit ihm schnell die Ausgabeoptionen konfigurieren kann. Aber im Normalfall dürfte es auch jeder andere Medienplayer tun, der ähnliche Einstellmöglichkeiten bietet. Die entsprechende Option findet man unter “Extras” → “Einstellungen” (auch erreichbar über Strg+P) → “Video” (im einfachen Anzeigemodus) → “Ausgabe”. Im dortigen Dropdown-Menü stehen einem zahlreiche Optionen zur Verfügung. Ich verwende nun “OpenGL-Videoausgabe”, da ich mit “DirectX-Videoausgabe” Probleme habe: Starte ich mit dieser Einstellung die Videowiedergabe, so wird Aero komplett deaktiviert, was zwar nichts kaputt macht, aber nicht sein muss.

Mit dieser Einstellung werden Videos wieder korrekt hochgerechnet, so wie ich das bisher gewohnt war. Als Beweis soll folgender Screenshot dienen. Der vergrößert zwar wieder die bekannten gibbs’schen Artefakte und Kompressionsmängel zeigt, das Bild ist nun aber ansonsten sauber glättet.

Zu beachten ist nur noch, dass der VLC Media Player derartige Einstellungen erst nach einem Neustart des Programms bzw. des abzuspielenden Videos übernimmt.

Abschließend sei auch noch erwähnt, dass ich eine Grafikkarte von NVIDIA verwende, genauer gesagt eine GeForce 8800 GTS der zweiten Generation. Da das Verpixelungsproblem jedoch mit Aero und nicht einem konkreten Treiber zusammenhängt, dürfte das Klötzchenbild auch bei der ein oder anderen Graikkarte von AMD (ehemals ATI) auftreten.

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Tour de Niederbayern.

Nachdem letztes Jahr die Radtour mit’m Stefan zum Moldaustausee so toll geklappt hat und sie uns beiden wirklich riesig Spaß machte, war für uns beide klar, dass ein solches Event unbedingt ein weiteres mal aufgezogen werden muss. Vergangenes Wochenende hatten wir beide dann endlich mal gemeinsam Zeit und so konnten wir uns auf einen Zweitagestripp nach Regensburg begeben.

Los ging’s am Samstag am späten Vormittag beim Stefan zu Hause in Pleinting. 125km lang fuhren wir auf dem Donauradweg in die Bezirkshauptstadt der Oberpfalz, weshalb der Titel meines Artikels nicht 100% korrekt ist. Nichts desto trotz radelten wir die meiste Zeit durch Niederbayern, entlang der Städte Deggendorf und Straubing (und zahlreicher kleinerer) und entlang der blauen Donau mit ihrem neuen und alten, ursprünglichen Flusslauf. Nach 5 Stunden und 20 Minuten kamen wir ziemlich fertig und hundemüde in Stefan’s regensburger Studentenbude an. Dort gab’s dann bei schmerzenden Beinen und Sitzorganen das wohlverdiente Abendessen.

Später am Abend kamen dann noch ein Studienkollege vom Stefan und dessen neuer Mitbewohner vorbei, mit denen bei ein zwei Bier der Elektrolythaushalt regeneriert wurde.

Tags darauf brachen wir nach einem späten Frühstück zurück in Richtung Dreiflüssestadt auf. Petrus bescherte uns wie bereits Tags zuvor perfektes Wetter bei strahlendem Sonnenschein, optimalen Temperaturen und kaum Wind. Trotzdem war die Etappe zurück nochmal eine Herausforderung für Beine und vor allem unsere Hintern. Die Erfahrung, die wir schon am Samstag machen mussten, dass man ab Überschreiten der 100km-Marke die Zähne schon richtig zusammen beißen muss, stellte sich auch am Sonntag ein: Die letzten 25km nach Hause waren abermals richtig hart.

Aber flott waren wir insgesamt unterwegs: An beiden Tagen kam ein Schnitt von über 22km/h raus, auf den ich trotz der flachen Strecke ziemlich stolz bin. Am Sonntag brauchten wir für die Distanz auch nur 10 Minuten länger als auf der Hinfahrt, was aufgrund schmerzender Hintern durchaus respektabel ist.

Sobald jedoch die Wehwehchen der Tour abgeklungen sind (vor allem meine Handgelenke tun mir weh und der Spruch “der Arsch ist im Arsch” passt wirklich gut), dürfte wieder mal eine sehr schöne Erinnerung zurück bleiben. Denn das Wetter war in der Tat nicht mit zu übertreffen mit Hochsommerfeeling Sonnenuntergang. Außerdem gibt’s auf einer so langen Distanz wirklich viel zu entdecken von Donau, den Städten, die sie durchfließt und den wenigen verbliebenen, einigermaßen unberührten Ufern des blauen Stroms.

Ein paar Fotos hab ich auch wieder gemacht, von denen hier einige folgen.


Stefan bei unserer ersten großen Pause auf der Hinfahrt.


Auch ich versorge meinen Körper mit frischen Kohlenhydraten.


Eine der Sehenswürdigkeiten auf unserer Radtor: Die Walhalla vor Regensburg.


Stefan bei einer Pause am Rande des Donaunaturschutzgebiets.

Die ein oder andere Radltour steht bereits auf Stefan’s und meiner Liste. Also war das hier wahrscheinlich nicht der letzte Eintrag zu diesem Thema in diesem Jahr.

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Demotivation deluxe.

Motivational Poster.Wisst ihr, was “Motivational Poster” sind? Das sind Wandplakate mit einem schönen Bild und einem motivierenden Spruch darunter, so in etwa in der Richtung wie das Icon auf der linken Seite. Ein Klick darauf vergrößert auf eine lesbare Version.

Diese Friede-Freude-Eierkuchenbilder gingen jedoch den Jungs (und wahrscheinlich auch Mädels) von Despair, Inc. mit der Zeit so auf den Senkel, dass sie Ende der 90er Jahre den Spieß umdrehten und lustige, peinliche und kuriose Fotos selbst untertitelten, mit einem stark ironischen und demotivierenden Unterton. Die “Demotional Poster” waren geboren.

Die Website Cynamite.de hat aus nach ihren Angaben durch tausende solcher Poster gearbeitet und die 336 besten mit Sprüchen versehenen Bilder auf ihre Homepage gestellt. Die sind wirklich sehenswert, denn zum Schmunzeln gibt’s reichlich. Besonders gelungen sind diejenigen Kombinationen aus Bild und Spruch, die einen Vorgänger haben, die also nur deswegen lustig sind, weil die Pointe auf einem anderen Demotional Poster aufbaut. Ein paar der größten Schenkelklopfer aus den ersten 50 Bildern will ich euch gleich als Appetithäppchen präsentieren. Alle Bilder gibt’s hier.





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