ck's Blog

Dies ist der Blog von Christoph Riesinger.

Archiv für Oktober, 2009

Happy Birthday, lieber Blog! Zum Dritten.

Nun ist es soweit: Genau drei Jahre (und einen Tag) hat mein Weblog, mein Sprachrohr in die große weite Welt auf dem Buckel und wie jedes Jahr (erster Geburtstag, zweiter Geburtstag) nehme ich dieses Ereignis zum Anlass, ein bisschen aus dem Nähkästchen der Statistiken zu plaudern. Grundlage bilden dabei die Auswertungen meiner Besucher, die Google Analytics aufgestellt hat.

  • Der Trend, dass ich weniger blogge, hat sich leider fortgesetzt. Dies hier ist mein 254 Artikel was bedeutet, dass in den den letzten 365 Tagen nur 55 Einträge geschrieben habe, also pro Woche etwas mehr als einen. Letztes Jahr stand an dieser Stelle noch die Zahl 81, was einen Rückgang um gut 32% bedeutet. Genau die selbe Rate wie vom ersten auf’s zweite Jahr.
  • Nach dem sensationellen Wachstum der Besucherzahlen beim letzten mal, fallen auch diese dieses mal ein klein wenig magerer aus: Sage und schreibe 18993 Besuchern in der letzten Periode stehen 12408 dieses mal gegenüber (-35%). Ähnlich haben sich die Seitenzugriffe von 29970 auf 20030 entwickelt (-34%). Die Seiten pro Zugriff sind ebenfalls geschrumpft, nämlich auf 1.43. Das dürfte wohl damit zu tun haben, dass die meisten Besucher gezielt über Links oder Suchmaschinen zu konkreten Artikeln auf meine Seite geleitet werden…
  • …denn nach dem bereits wohl bekannten HDR-Tutorial (Teil 1, Teil 2 und Teil 3) ist mein Artikel “‘Jeden Ordner im selben Fenster öffnen’ funktioniert nach Internet Explorer 8 Installation nicht mehr.” nun die meistgeklickte Seite meiner Homepage.
  • Last but not least sei noch angemerkt, dass auch der Trafiic zurückgegengen ist, von etwa 50 auf 35 Gigabyte, was einem Minus von 30% entspricht, einer Zahl, die in etwa mit den anderen Rückgängen übereinstimmt.

Dieser Schwund beunruhigt mich jedoch in keinster Weise. Schließlich betreibe ich diesen Blog hier nicht um möglichst viele Leser anzuziehen sondern immer noch aus den selben Gründen wie vor drei Jahren.

Traditionell (2007, 2008) gibt’s auch dieses Jahr eine PDF mit den interessantesten Zahlen aus dem letzten Jahr, die etwas detaillierter ist als die vier obigen Punkte.

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Computerlogbuch Tittling, Erdzeit 16. Oktober 2009: Es ist Winter.

Rekordverdächtig früh gab’s diesen Winter den ersten Schnee. Seit Beginn der/meiner Aufzeichnungen (2006/07, 2007/08, 2008/09) lag bei uns in Tittling noch nie so früh Schnee, über einen Monat früher als letztes Jahr. Bereits vergangenen Dienstag rieselt die weiße Pracht vom Himmel, jedoch eher in homöopathischen Dosen und liegen blieb er auch noch nicht. Das Schicksal des Wegschmelzens wird wohl auch den heutigen Schnee sehr schnell ereilen. Aber das ist ja keinesfalls ungewöhnlich und Zeit für eine richtige Schneedecke bleibt ja nun auch noch mehr als genug.

Wieder bin ich der letzte im Bunde meines engeren Bloggerfreundeskreis, denn sowohl da Corny als auch da Dom wussten bereits zu berichten. Letzterer jedoch in sehr kompakter Form.

Zum Glück gehöre ich zu den Menschen, die den Winter eigentlich richtig gerne mögen, was nicht heißen soll, dass ich alle anderen Jahreszeiten weniger gern habe, vorausgesetzt, das richtige Wetter herrscht. Das liegt wohl daran, dass ich im Winter 1984 auf die Welt kam, welcher allgemein hin als äußerst frostig gilt. Ein wirkliches Problem damit, dass die Tage recht kurz sind habe ich nicht und ich bin auch kein schnelles Opfer von Erkältung und Grippe. Wäre das nicht so, wäre ich wohl auch nicht so euphorisch.

Naja, einen Nachteil hat die weiße Pracht dann doch, der mich früher eigentlich überhaupt nicht gestört hat: Liegt Schnee auf meinem Lieblingsradweg, dann kann ich nicht mehr (oder nicht mehr so leicht) zum Joggen gehen. Und liegt das kristallin gefrorene Wasser in der Einfahrt, muss man es auch wieder wegschaufeln.

Wie jedes Jahr gibt’s “zum Beweis” auch ein paar Fotos, geschossen aus meinen Dachfenstern.

Lindbüchl.
Der Elektromarkt vor unserem Haus. Im Hintergrund der tittlinger Marktplatz samt Kirche, schon etwas vom Nebel eingehüllt.

Haas.
Das Haus der Haas’…

Gutsmiedl.
…und unserer anderen Nachbarn, den Gutsmiedl.

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Stresstest.

Hätte ich einen Twitter Account, dann wäre das hier eine ideale Nachricht für den berühmten Microblog.

Im Moment bin ich nämlich dabei, meine CPU samt ihren vier Kernen so richtig zum Schwitzen zu bringen. Nachdem ich gestern nach sehr langer Zeit endlich den algorithmischen Durchbruch bei meiner Diplomarbeit vermelden konnte gilt es nun, die zahlreichen zur Verfügung stehenden Parameter meines Verfahrens so zu optimieren, dass das Ergebnis zwar einer gewissen Güte entspricht, die Berechnungen jedoch nicht all zu lange dauern. Dazu werden im Moment zahllose Parameterkombinationen getestet, welche denn nun den besten Trade-Off ergibt.

100% Prozessorauslastung sehen dann so aus:

Stresstest.

OK, jetzt sind es doch mehr als die twittertypischen 140 Zeichen geworden, aber beim Zwitscherdienst hätte ich mich bestimmt kürzer gefasst *gg*.

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Durchbruch (in groß).

Moment mal. Vor knapp zwei Jahren gab’s ja schon mal einen Artikel mit praktisch dem selben Namen. Damals berichtete ich von dem wichtigsten Entwicklungsschritt (der noch reichlich fehlerbehaftet war) bei meinem Programmierpraktikum.

Heute kann ich vom wohl wichtigsten Durchbruch bei meiner Diplomarbeit berichten (daher auch das “in groß”), allerdings wohl auch noch reichlich fehlerbehaftet. Wieder habe ich ein mehr oder weniger aussageloses Bild zur Untermauerung meines Erfolgs. Da ich ja schon seit längerem etwas detaillierter über meine Abschlussarbeit berichten wollte, ich jedoch noch nicht die Muse dazu hatte, wird die Verwirrung der nun folgenden Bilder nun noch größer und die Klarheit noch geringer sein. Naja, immerhin habe ich in meinem letzten Blogeintrag mal den Titel online gestellt: Deflektometrische Positionsbestimmung gegebener Geometrien mit Grafikkartenbeschleunigung.

Natürlich lässt sich diese Konsolenausgabe auch grafisch interpretieren.



Somit habe ich den unkalkulierbarsten Teil meiner Diplomarbeit erledigt: Das Finden eines Algorithmus, der mir ein ganz bestimmtes Problem löst. Meine Diplomarbeit ist damit zwar noch sehr lange nicht beendet, aber alle nun folgenden Schritte lassen sich zeitlich wesentlich besser planen. Schließlich weiß man nicht, wann man die Lösung für ein Problem findet oder ob man sie überhaupt findet.

Auf alle Fälle bin ich nun verständlicherweise sehr glücklich. So ein Durchbruch sorgt für Motivation, die ich gleich für weitere Ergebnisse und Erkenntnisse nutzen möchte. Ich bin dann mal wieder bei meiner Diplomarbeit…

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Arbeitslos.

Agentur für Arbeit.…, das bin ich seit heute ganz offiziell. Gestern war mein letzter Tag als immatrikulierter Student.

Naja, eigentlich bin ich nur im beruflichen Sinne arbeitslos, denn im Moment arbeite ich mit Volldampf an meiner Diplomarbeit, habe also sehr wohl etwas zu tun. Da man aber an der Universität Passau seine Diplomarbeit auch abgeben kann, wenn man nicht mehr immatrikuliert ist und ich sonst nichts mehr zu erledigen habe an der Uni, spare ich mir so die Studiengebühren für’s Wintersemester 2009/10. Lediglich zur Anmeldung einer Diplomarbeit muss man offiziell Student sein, weshalb ein Besuch im Prüfungssekretariat gestern meine letzte offizielle Studentenhandlung war.

Somit hab ich jetzt ganz offiziell sechs Monate (und ein paar zerquetschte Tage, bis ich die Bestätigung per Post bekomme) Zeit bis zur Fertigstellung meiner Abschlussarbeit. Wundert mich eigentlich, dass ich da drüber noch nicht gebloggt habe, schließlich ist das Thema und die Roadmap der Vorgehensweise mittlerweile klar. Den Titel kann ich an dieser Stelle ja mal posten: “Deflektometrische Positionsbestimmung gegebener Geometrien mit Grafikkartenbeschleunigung”. Klingt komplex, ist es in Teilen auch, aber diese sechs Wörter treffen die Thematik perfekt.

*Ironie on* So, nun kann ich auch über die ach so faulen Studenten mit ihrem Öko- und Revolutionsgehabe schimpfen, da ich selbst keiner (mehr) bin. Und ich kann mich als arbeitsloser Penner fühlen, der zu Hause rumhängt, Vater Staat auf der Tasche liegt und protestwählt (verdammt, Bundestagswahlen waren erst). *Ironie off*

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