ck's Blog

Dies ist der Blog von Christoph Riesinger.

Archiv für April, 2010

Nagus’ all in! Die Fünfzehnte: Bad Taste Turmoil

Poker.Nach zwei Aussetzern war ich gestern Abend wieder mal auf einem Nagus’ all in!, unserem vierteljährlich stattfindenden privaten Pokerturnier, das offiziell zum 15. Mal stattfand.

Das Motto “Bad Taste Turmoil” war Programm und so erschien fast jeder in einem mehr oder weniger trashigen Outfit. Ansonsten hatte ich das Gefühl, dass mehr denn je die Geselligkeit und nicht unbedingt das Pokern im Mittelpunkt stand, was sich anfangs in sehr zähen Spielen, dafür aber umso angeregteren Gesprächen niederschlug. Trotz zehn Spielern am Tisch war’s ein eher kurzer Nagus’ all in!, denn noch vor 1 Uhr stand der Sieger fest. Bis dahin verließen in regelmäßigen Abständen die Spieler den Tisch, also kein großes Chiphorten und Hoffen, dass es die anderen erwischt, was dem Pokern an sich sehr gut tat.

Gewonnen hat gestern Abend da Zergl, einer von nur noch zwei Spielern in der Geschichte des Nagus’ all in!, die an jedem Turnier teilgenommen haben. An dieser Stelle Gratulation zum Sieg. Er hatte auch die spektakulärste Hand des Abends, einen 10er-Vierlieng, mit dem er im finalen Showdown ‘n Dom besiegte, für den zum fünften Mal leider nur der erste Verliererplatz heraussprang. Ärgern muss er sich aber nicht, denn einen Fehler leistete er sich den ganzen Abend nicht, was auch seine zwischenzeitliche Chipleaderschaft beweist. Zum Schluss war Fortuna ‘m Zergl einfach holder als’m Dom.

Wer den gestrigen Abend aus Sicht des Gastgebers, Zweitplatzierten und für die kulinarische Verpflegung Sorgenden lesen möchte, der schaut am Besten mal in Dom’s Blog vorbei.

Für mich sprang ein dritter Platz heraus, mit dem ich überaus zufrieden bin, vor allem in Anbetracht dessen, dass ich keine fünf Hände gewonnen und auch niemanden vom Tisch genommen habe. Das lag nicht daran, dass ich zu passiv gespielt habe sondern einfach daran, dass ich einfach wenig gute Hände bekommen habe und sich mit einer einzigen Ausnahme alle weggeworfenen Karten als kluge Entscheidung herausgestellt haben. Naja, ab und zu hat man eben einfach Glück. Mit einem ähnlichen Verlauf des Abends bin ich auch schon mal Achter geworden.

Nachfolgend gibt’s die in meinem Blog regelmäßig veröffentlichten, aktualisierten Tabellen des Nagus’ all in! mit den neuen Platzierungen des gestrigen Abends. So langsam muss ich mich ranhalten, denn auch in der mich begünstigenden Rangfolge nach Olympiawertung bin ich mittlerweile auf den ewigen Bronzeplatz abgerutscht.

gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Teiln.
up 1. Matthias S. 3x 1x 1x 1x 3x 1x 2x - 1x 1x 14
up 2. Andreas So. 2x 3x 1x 3x - 1x - 2x 3x 1x 16
down 3. Christoph R. 2x 2x 2x 2x 2x 2x - 2x - - 14
down 4. Florian N. 2x - 5x* 2x 2x 3x 1x - - - 15
down 5. Dominik S. 1x 5x 3x 3x - - 1x 3x - - 16
egal 6. Michael N. 1x 2x - - 1x - 2x 3x 1x 2x 11
egal 7. Christoph E. 1x 1x 1x 1x 4x 2x 1x - - - 11
egal 8. Stephanie S. 1x 1x 1x 1x - 1x 2x - 1x 1x 9
egal 9. Daniel H. 1x 1x - 1x - 1x 4x 1x 1x - 9
egal 10. Fabian F. 1x - - 1x - 2x - 2x 2x - 8
up 11. Michael K. 1x - - - 1x 1x 2x - - - 5
up 12. Andreas Sa. - - 1x 2x 1x - - - - - 4
down 13. Christoph W. - - 1x - - - - - - - 1
down 14. Nicole H. - - - - 1x - - - - - 1
egal 15. Sabrina S. - - - - - 1x - - - - 1
egal 16. Sebastian S. - - - - - - - - 1x - 1
1 2 3 4 5 6 7 8 8,5 9 10 11 12 13 14 15 Teiln.
Andreas So. 2. 2. 8. 3. 9. 6. 4. 10. 8. 1. 4. 8. 4. 9. 2. 1. 16
Andreas Sa. - - - - - - - - - - - 5. - 4. 3. 5. 4
Christoph E. - - - - 2. 5. 3. 5. 1. 4. - 6. 5. 7. 5. 6. 11
Christoph R. 5. 1. 1. 5. 4. 2. 6. 8. 3. 8. 6. 4. 2. - - 3. 14
Christoph W. - - 3. - - - - - - - - - - - - - 1
Daniel H. - - - - 7. - 7. 7. 4. 6. 1. 7. 9. 2. - 8. 9
Dominik S. 4. 4. 4. 2. 8. 3. 2. 2. 7. 3. 2. 1. 3. 8. 8. 2. 16
Fabian F. - - - 1. 6. - - 4. - 9. 8. - 8. - 6. 9. 8
Florian N. 3. 6. 5. 4. 5. 1. 1. 3. 6. 7. 3. 3.* 6. 3. 4. - 15
Matthias S. - 7. - 6. 3. 7. 5. 1. 5. 2. 5. 9. 1. 1. 10. 4. 14
Michael K. - - - 7. - - - 6. - 5. - - - - 1. 7. 5
Michael N. 1. 8. 2. - - 8. 8. 9. 2. 10. 7. 10. - 5. 7. - 12
Nicole H. - 5. - - - - - - - - - - - - - - 1
Sabrina S. - - 6. - - - - - - - - - - - - - 1
Sebastian S. - - - - - - - - 9. - - - - - - - 1
Stephanie S. - 3. 7. - 1. 4. - - - - - 2. 7. 6. 9. 10. 9
#Teilnehmer 5 8 8 8 9 9 8 10 9 10 8 10 9 9 10 10

* Beim Nagus’ all in! Die Elfte: Endgame verließ Flo, nachdem da Hias als Neunter den Tisch verlassen musste, ebenfalls den Tisch. Von diesem Zeitpunkt an spielte Hias anstatt Flo mit den Chips von Flo und wurde letztendlich Dritter. Dieser dritte Platz wird hier Flo zu Gute geschrieben.

Da sich im Moment bei mir einiges im Umbruch befindet nutze ich abschließend die Gelegenheit für eine Auflistung aller meiner Artikel zu den Nagus’ all in!, bei denen ich anwesend war und zu denen ich deshalb auch etwas gebloggt habe. Leider kann ich nicht sagen, wie oft’s mir in Zukunft ausgehen wird, am Nagus’ all in! teilzunehmen, weshalb das hier einer meiner letzten Artikel in diesem Bereich sein könnte. Das heißt aber nicht, dass ich nicht versuchen werde, doch noch meine Platzierung in den ewigen Tabellen etwas aufzupolieren *gg*.

Nachtrag (am 25.04.2010):
Christoph hat seine beiden regelmäßig gepflegten Tabellen ebenfalls aktualisiert.

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Da ist das Ding.

Es ist vollbracht. Heute hab ich als letzten Akt meines Informatikstudiums meine Diplomarbeit abgegeben, die mich grob die letzten neun Monate beschäftigt hat. Zusammen mit meinen Diplomprüfungen von vor ziemlich genau einem Jahr war’s das dann auch inoffiziell mit der Studenterei.

Sobald ich grünes Licht habe, will ich die insgesamt 143 Seiten hier in meinem Blog veröffentlichen, so wie ich das auch mit meinen bisherigen Dokumenten aus meiner Studienzeit gemacht habe. Bis dahin kann ich nur von 42 (man beachte die Zahl) Abbildungen und 15 Tabellen reden, zeigen kann ich sie jedoch noch nicht.

Jetzt sind erst mal knapp zwei Monate Ferien und Akku aufladen angesagt, bevor’s mit Arbeiten losgeht. Wo’s mich da hin verschlägt, verrate ich ein andermal. Jetzt bleibt erst mal zu hoffen, dass April und Mai viele schöne Tage zu bieten haben. Falls nicht: Der Stapel von Serien, die angesehen werden wollen, ist durchaus beachtlich. Auch das ein oder andere PC-Spiel will angetestet werden. Und die Bahn freut sich bestimmt, wenn ich ihr ein paar Euro vermache und sie mich dafür quer durch Bayern kutschiert um Corny, Hagi, Steffen und Co. zu besuchen.

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Beam me up, Scotty.

Star Trek.…kommt tatsächlich kein einziges Mal in der Original Star Trek Serie “The original Series”, also der Serie mit Kirk, Spock und Pille, vor. Woher ich das weiß? Na, ich hab mir in den letzten Wochen alle drei Staffeln der Star Trek Urserie reingezogen.

Als Trekkie war das schon längst überfällig, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich von allen anderen Star Trek Serien bereits alle Episoden kenne. Aber irgendwie hat mich dann doch sehr lange der Gedanke abgeschreckt, dass alle alten Episoden gleich aufgebaut sind: Crew landet auf uraltem Planeten, auf dem einst eine hoch entwickelte Zivilisation lebte, die nun aber verschwunden ist und deren Hinterlassenschaften gleich mal den ersten Redshirt tötet. Zum Glück wurde ich eines besseren belehrt.

Zu aller erst muss ich eingestehen, dass die Folgen sehr abwechslungsreich und vor allem spannend sind. Und das gar nicht unter dem Vorbehalt, dass die Serie bereits über 40 Jahre alt ist. Nein, auch nach heutigen Maßstäben weiß sie durchaus noch zu unterhalten. Mal spielt die Folge auf der guten alten Enterprise selbst, mal auf einem anderen Raumschiff und dann wieder auf oder unter einem Planeten. Einige Episoden spielen in der (unterschiedlich weit entfernten) Vergangenheit und andere in der Gegenwart. Gesellschaftskritische und ernste (Stichwort: kalter Krieg mit ständiger nuklearer Bedrohung, erste Mondlandung) Geschichten wechseln sich mit eher märchenähnlichen und humorvollen ab. Oft dient die Geschichte der Erde als Aufhänger (wilder Westen, drittes Reich) aber auch viele rein fiktive Geschichten werden erzählt. Es mag am Serienstil der 60er Jahre liegen, aber ich fand viele Episoden sehr spannend, auch wenn sie nicht gerade rasant erzählt wurden oder viel Action über die Mattscheibe flimmerte. Dafür weiß man bei vielen Episoden lange Zeit nicht, wie’s weitergeht und das Ende der Geschichte bleibt bis zum Schluss offen.

Mir als Informatiker fiel auf, dass sämtliche Technik analog ist. Klar, vom digitalen Zeitalter hatte man damals überhaupt keine Vorstellung. Damit will ich nicht sagen, dass analoge Technik alt und unfähig ist. Sämtliche Technologien wie Computer lassen sich analog genau so realisieren wie digital, nur eben anders, was viele wohl als den “Charme” der Serie bezeichnen. Informationen werden auf Magnetbändern gespeichert, Rechner bestehen aus Platinen voll mit Spulen und Röhren (anstatt aus Transistoren auf Chips) und anstatt pixeliger Flachbildschirme gibt’s an jeder Ecke die gute alte braun’sche Röhre.

Dass die Brückencrew des Flaggschiffs der Förderation aus den unterschiedlichsten Nationalitäten zusammen gesetzt ist, lockt heute keinen Hund mehr hinter’m Ofen hervor. Auch die weibliche Emazipation wurde mittlerweile von der Realität überholt. Die Freizügigkeit, mit der die Nebendarstellerinnen unterwegs sind, ist aber selbst heute noch eher ungewöhnlich, vor allem in einer amerikanischen Serie für’s Nachmittagsprogramm.

Schön waren auch die Zusammenhänge, die sich mit dem Rest des Star Trek Universums ergeben. So ist die Episode Der schlafende Tiger der Prolog zum zweiten Star Trek Kinofilm Der Zorn des Khan. Und woher die Seite Memory Alpha ihren Namen hat, weiß ich jetzt auch. Was mich dagegen gewundert hat, war das seltene und vor allem passive Auftreten der Klingonen. Da fiel ja fast öfter der Name Romulaner. Vom großen Konflikt zwischen Föderation und klingonischem Imperium ist da noch nicht viel zu merken.

Zusammenfassend war The original Series für mich eine große positive Überraschung. Die Serie kann auch in der heutigen Zeit noch durchaus mithalten (mit Ausnahme der Special Effects).

Eine nächste, bereits komplett abgedrehte Serie hab ich bisher noch nicht im Blick. Stattdessen gilt’s zahlreiche in letzter Zeit ausgelaufene Serien wie Battlestar Gallactica, Nip/Tuck und Prison Break zu ersetzen. Kandidaten dafür gibt’s ja zur Genüge: V, Chuck, Dollhouse, Flash Forward und so weiter…

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Eurodance at its best.

Nachdem meine Diplomarbeit quasi abgabefertig ist, dürfte ich nun wieder mehr Zeit finden, öfter mal was zu bloggen. Heute gibt’s aber vorerst nur ein kleines Häppchen aus der Ecke “spaßiges Webfundstück”. Es ist zwar schon ein bisschen älter und der ein oder andere dürft’s auch schon kennen, aber ich zieh’s mir immer wieder gerne rein. Also viel Spaß bei einer der wohl besten Eurodance-Hymnen überhaupt.

Für alle, die Probleme mit der Bedienung haben: Anfangs auf irgendeinen der Play-Pfeile klicken. Anschließend lassen sich die Clips über die Buttons am unteren Rand durchwechseln.

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