Schön schräg: Schräger als Fiktion
Letzten Freitag war kleiner Filmabend bei mir angesagt. Nur zu dritt: Hagi, Karin und ich. Die Frage aller Fragen dabei ist natürlich wie immer: Welcher Film wandert in den DVD-Player? Die Wahl für auf “Schräger als Fiktion”: Karin hatte schon ‘nen Trailer zu dem Film gesehen, der recht vielversprechend war, da Hagi ist schon über ein paar Ausschnitte aus dem Film gestolpert und ich bin per Zufall in meiner Videothek auf den Film aufmerksam geworden.
Der Film war äußerst kurzweilig, was nicht zuletzt an der mal ganz anderen Story lag, die man so vorher noch nicht all zu oft gesehen hat (Achtung! Spoiler!): Der Steuerprüfer Harold Crick führt ein mathematisch äußerst korrektes Leben bis zu dem Tag, an dem er beginnt eine Stimme zu hören, die ganz offensichtlich sein Leben in Echtzeit erzählt. Richtig los geht’s aber erst, als sich herauskristallisiert, dass er nicht unter Schizophrenie leidet sondern diese Erzählerstimme sich als neuster Text der Buchautorin Karen Eiffel herausstellt. Deren neueste Romanfigur ist ganz offensichtlich er, Harold. Umso dramatischer ist es, dass alle Protagonisten der Autorin Karen am Ende ihrer Romane sterben. Und auch der Tod von Harold ist schon skizziert, er muss nur noch in einen Text gegossen werden.
Der Film ist Komödie und Tragödie zugleich und mit bekannten Hollywoodgrößen wie Will Ferrell, Dustin Hoffman und Emma Thompson auch ganz gut besetzt. Auf alle Fälle ist dieser Film eine Empfehlung, denn die Geschichte bietet wirklich sehr viel Potential, das auch gut ausgeschöpft wird.
1 Kommentar vorhanden1 Kommentar vorhanden
Hinterlasse einen Kommentar

An dieser Stelle einfach mal kurz erwähnt:
Hot Fuzz! Saugeiler Film, durch Zufall gesehen und wurde seit langem nicht mehr so gut unterhalten!