Morgen gibt’s Tintenfisch.
Aus, Ende und vorbei. Wieder einmal waren die Spanier das Maß der Dinge für die Deutschen in einem Fußballturnier. Wie schon vor vier Jahren war für die DFB-Elf im Halbfinale der Fußball Weltmeisterschaft Schluss. Jetzt heißt’s, genau so wie damals, Platz Drei ergattern und immerhin das letzte Spiel gewinnen.
Zum zweiten mal bei diesem größten Sportevent der Welt fiel unsere Wahl für’s Public Viewing auf das Münchner Olympiastadion. Diesmal rückten wir sogar mit insgesamt 17 Leuten an, zusammengesetzt aus Kollegen aus der Arbeit und passauer Leuten. Die sahen meiner Meinung nach eines der besten (nicht schönsten, unterhaltsamsten oder torreichsten) Fußballspiele überhaupt. Die Spanier taten das einzige, was ihnen übrig blieb: Offensiv Fußball spielen und so die Kreativkräfte Schweinsteiger und Lahm in der Defensive binden. So konnten sie nur selten offensive Akzente setzen. Den Spaniern gehörten zwar eindeutig mehr Spielanteile und schlussendlich haben sie auch wohl verdient gewonnen, unsere Defensivabteilung verdient aber ebenfalls höchstes Lob. Exzellente Zweikampfstatistiken und nur ein Gegentor bei der Fülle an Angriffen, vor allem an Kontern in der Schlussphase, da muss man Respekt zollen. Taktisch ein fast perfektes Spiel der Spanier: Perfekte Raumbeherrschung, konsequenter Offensivfußball, summa summarum: nur so war unsere Elf zu schlagen.
Die Iberer haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch dieses Jahr das beste Team der Welt sind. Das Spiel gegen Holland ist ein würdiges WM-Finale. Meiner Meinung nach trifft die beste auf die drittbeste Truppe. So soll’s sein. Somit ist mein Tip von vor dem Turnier in Erfüllung gegangen: Deutschland kommt so weit, bis es auf Spanien trifft. Ein wenig traurig bin ich schon, dass es wieder nicht geklappt hat. Jedoch in so einem Spiel gegen Spanien zu verlieren, das praktisch eine exakte Kopie vom Europameisterschaftsfinale von vor zwei Jahren war, damit kann ich sehr gut leben. Dann halt wieder in vier Jahren. Dieser jungen Mannschaft gehört die Zukunft!
Unser Gegner im kleinen Finale heißt Uruguay. Die unterlagen, wie bereits vermutet, in ihrem Halbfinale 2:3 dem Team der Niederlande. Mal schauen, ob’s uns noch gelingt, gegen die als defensiv geltenden Urus sowohl die Torjägertrophäe des Turniers (Thomas Müller) als auch den ersten Platz in der ewigen WM-Goalgetter Liste (Miroslav Klose) zu ergattern.

Michi, Atanas und zwei “Austauschstudenten” von KAUST.

Wir alle zusammen vor’m Spiel, gut versorgt mit Fressalien bei schönsten Wetter. *schluchz* Ach, wäre doch das Spielergebnis auch so schön gewesen.

Spannung während dem Spiel zu Beginn der zweiten Halbzeit.

Das Münchner Olympiastadion war gut besucht.
Dom’s Sicht zum ersten Halbfinale und unserem Ausscheiden gibt’s hier:
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