Roxxxxor your Boxxxxor.

Aus! Aus! Es ist endlich aus und vorbei mit der Diplomprüfungslernerei. Ich komme gerade eben von der letzten meiner drei Diplomprüfungen im Hauptfach Informatik zurück. Über meinen ersten und zweiten Erfolg hab ich ja bereits geschrieben, heute kommt das krönende Sahnehäubchen: Auch in der letzten Prüfung gab’s eine 1,0.
Nach meiner Säule II- und meiner Vertiefungsgebietprüfung vor gut vier beziehungsweise zwei Wochen, galt es heute die Prüfung der Säule I zu bestehen, bei der es eher um theoretische Informatik, also Algorithmen und informatische Zusammenhänge geht. Die Prüfung war für den Prüfer (Insider wissen, wen ich meine) typisch: Standardeinleitungsfrage um die Nervosität zu nehmen, dann ein bisschen im allgemeinen Stoff rumstochern und wenn der Prüfer merkt, dass man’s drauf hat, kommen zahlreiche Fragen, die über den eigentlichen Stoff hinaus gehen. Ab dem Zeitpunkt ist die Prüfung eigentlich gelaufen, die Eins vor’m Komma sicher, egal wie man diese weiterführenden Fragen beantwortet. Da kommt’s dann mehr auf die Ideen an, die man präsentieren kann, nicht unbedingt auf die Fähigkeit, sofort eine optimal funktionierende Lösung zu präsentieren.
Somit hab ich sowohl alle meine Prüfungen im Nebenfach als auch im Hauptfach sehr erfolgreich abgelegt. Bleibt nur noch die Diplomarbeit, auf die ich mich nun so richtig freue. Am Montag gehe ich zu meinem zukünftigen Betreuer und bespreche mit ihm die ersten Schritte.
Außerdem sind nun die vier Monate vorüber, in denen meine Freiheit zu tun oder zu lassen mehr als je zuvor eingeschränkt war. Da gilt es nun einiges nachzuholen. Ideen hab ich reichlich. Heute jedoch ist erstmal freuen und Selbstbeweihräucherung angesagt.
Genießt zum letzten mal den Diplomprüfungsindikator, den ich vor gut über einem Jahr eingeführt habe. Da sieht man mal, wie viel Aufwand in gerade mal drei mündlichen Prüfungen stecken kann.

Roxxxor your Boxxxor.

Nach dem ersten Streich Anfang März folgte heute der zweite: Am Vormittag stand die zweite meiner insgesamt drei Diplomprüfungen im Hauptfach Informatik an. Und wie der Name meines Blogeintrags vermuten lässt, habe ich auch diesmal ganz gut abgeräumt: 1,0. Darauf kann man wieder sehr stolz sein.
Nachdem ich vor gut sechs Wochen meine “Säule II”-Prüfung abgelegt habe (näheres im entsprechenden Blogeintrag), wurde ich ich heute in meinem Vertiefungsgebiet in “Bild- und Signalverarbeitung” geprüft. Atmosphärisch war das bestimmt die lockerste meiner Prüfungen. Den Prüfer kenne ich aufgrund von HiWi-Job, Programmierpraktikum und Nebenfach sehr gut und nicht umsonst habe ich dieses Vertiefungsgebiet gewählt. Da kann man eine gute Note schon erwarten.
Deshalb bot die Prüfung an sich wenige Überraschungen. Prüfertypisch wurde ein praktisches Problem angeschnitten, das im Laufe der Prüfung von allen möglichen in den Vorlesungen besprochenen Seiten beleuchtet wurde. Einfacheren Einstiegsfragen folgten auch zahlreiche tiefer gehenden Fragen. Insgesamt wurde aber, so wie sich das eigentlich auch gehört, eher auf Verständnis als auf Auswendiglernen geprüft.
Zu der Note braucht man wohl nicht viel sagen: Ich bin sehr zufrieden damit und fair finde ich sie auch. Eine angemessene Belohnung für eineinhalb Monate intensivster Vorbereitung.
Bleibt also nur noch meine “Säule I”-Prüfung am Ende des Monats übrig, dann bin ich durch. Bis dahin wird’s aber nochmal ein sehr heißer Tanz, denn die restliche Vorbereitung bis dahin ist alles andere als trivial. Gearbeitet wird aber erst wieder morgen. Bis dahin ist auch der Diplomindikator wieder recht entspannt *gg*.

ToDo

Irgendwann (genauer gesagt am Donnerstag den 30. April 2009 gegen 15 Uhr) werden meine Diplomprüfungen auch wieder vorbei sein. Für die Zeit danach hab ich einiges vor, hauptsächlich Freizeitaktivitäten, für die ich im Moment einfach keine Zeit habe. Es schadet aber nicht, sich eine Liste anzufertigen, damit man, wenn’s soweit ist, ja nichts vergisst, was “abgearbeitet” werden muss. Ich bin da nicht der Erste, der sich so etwas denkt.
- Als Allererstes geht’s am Freitag nach meinen Prüfungen (passenderweise der “Tag der Arbeit”) auf die Passauer Maidult. Einen Tisch im Dultstadl habe ich gerade frisch reserviert, also steht einem teuren aber geselligen “Prüfungsvergessen” nichts mehr im Weg.
- Danach geht’s die Woche drauf zum Corny nach Nürnberg/Erlangen. Dort steht die Premiere des neuen Star Trek XI auf’m Programm. Aber nicht in irgendeinem Kino sondern richtig klotzig in 3D.
- Auf meiner Festplatte türmt sich ein bald unüberschaubarer Berg Musik. Zahlreiche Alben warten nur darauf um von mir angehört zu werden. Das lässt sich dann hervorragend mit Joggen verbinden, was ich ab Mai wieder zwei- bis dreimal die Woche machen will.
- Ebenfalls im Zeichen des Sport stehen die gleich drei Radtouren, die ich mit’m Steffen geplant habe. Eine Anknüpfung an unsere richtig tolle Tour an den Moldaustausee im letzten Jahr.
- Zeit wird’s dann auch, meine Karin öfter in München zu besuchen. Schließlich hat die Stadt so einiges zu bieten und die Bahn soll ja auch den ein oder anderen Euro mit mir verdienen. Ins Hofbräuhaus will ich schon sehr lange mal wieder.
- Auch mit’m Flo will ich auf große Reise gehen. Mit ihm geht’s auf ein Elektrofestival. Welches das genau sein wird, wissen wir noch nicht aber der Entschluss steht fest: Livemusik muss her!
- Ziemlich grundlegender Natur ist das Vorhaben, zahlreiche tägliche Gebrauchsgegenstände von mir zu erneueren: Meine Sneaker lösen sich mittlerweile auf, die im vergangenen Dezember verloren gegangene Bille muss ersetzt werden und meine Jogginghosen sind von der Lernerei schon ganz durchgesessen.
Die Liste ist noch nicht ganz vollständig. Immer wieder fallen mir Sachen ein, die ich gerne im kommenden Sommer machen würde. Deshalb werde ich diesen Blogeintrag immer mal wieder aktualisieren.

Roxxor your Boxxor.

Der Titel hat keine tiefere Bedeutung. Außer um einen großen Erfolg auszudrücken oder sich für eine große Herausforderung zu motivieren.
Und einen großen Erfolg gibt’s heute zu feiern. Ich hatte nämlich vor ein paar Stunden meine erste von drei Diplomprüfungen im Hauptfach (Nebenfach hab ich ja schon hinter mich gebracht). Und da gab’s gleich mal eine 1.3, auf die man doch recht stolz sein kann.
Geprüft wurde ich heute in “Säule II” wie das bei uns heißt, die sich traditionell eher mit der praktischen Informatik beschäftigt. Bleiben also noch “Säule I” (eher theoretische Informatik) und “Vertiefungsgebiet (je nachdem was man sich da ausgesucht hat) übrig. Diplomprüfungen sind in Informatik in Passau immer mündlich und dauern in der Regel im Hauptfach eine ¾ Stunde, die jedoch immer sehr schnell vergeht. Mit der Benotung bin ich sehr zufrieden. Ein paar Sachen wusste ich halt einfach nicht beziehungsweise wusste ned, worauf meine Prüfer (waren nämlich zwei) hinaus wollten. Außerdem mussten sie mir ein paar Antworten doch ein wenig aus der Nase ziehen. Deswegen geht 1.3 als beste nicht-perfekt-Note wirklich voll in Ordnung. Meiner Meinung nach sogar mehr als fair.
Heute steht dann erstmal für den Rest des Tages der erste Nichtlerntag seit meinem Geburtstag an und der wird in vollen Zügen genossen. Ab morgen heißt’s dann aber wieder Vorbereitung für meine zweite Prüfung (Vertiefungsgebiet), die dann Mitte April stattfindet. Ab morgen ist dann auch der Diplomprüfungsindikator nicht mehr grün/gelb sondern wieder mindestens gelb *gg*.

Reset.


Für alle, die sich gefragt haben, warum’s im Mai so wenige Blogeinträge von mir gegeben hat und deshalb auch mein tolles Diplomprüfungsbanner so selten zu sehen gab, hier die Antwort: Ich werde nicht wie gplant in den Sommersemesterferien (September/Oktober) zu meinen Diplomprüfungen antreten sondern erst im Winter (Februar/März/April).
Der Grund hierfür ist eigentlich recht einfach: ich hab’ ja jetzt schon ein paar Wochen an der Vorbereitung für die Prüfungen gearbeitet und muss leider zugeben, dass ich zwar wohl rechtzeitig mit der Lernerei fertig werden würde, allerdings dann wohl bei meinem Prüfungen keine all zu gute Note rausspringen würde, weil die Lernzeit insgesamt einfach viel zu kurz bemessen gewesen wäre, um sich optimal vorzubereiten.
Das wiederum hängt damit zusammen, dass ich für mein Programmierpraktikum einfach viel zu lange gebraucht habe, mit dem ich eigentlich schon Mitte/Ende Februar fertig sein wollte. Die Arbeit der letzten Wochen hat nun gezeigt, dass die verkürzte Lernzeit leider nicht ausreicht um mich so vorzubereiten, wie ich mir das gedacht habe.
Nichts desto trotz bin ich im Moment fleißig am lernen, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im Winter werde ich dann noch eine Prüfungsvorlesung substituieren. Dadurch erhoffe ich mir mir in einem Fach geprüft zu werden, das mir wesentlich besser liegt, als das bisherige. Darüber hinaus werde ich mich schon in meine Diplomarbeit einarbeiten, damit’s damit dann nach den Prüfungen volle Kanne losgehen kann.


Vom Hundertsten ins Zehntausendste.

Im Sommer, als ich auf mein Medizindiplom (Nebenfach) gelernt habe, hab’ ich ja schon mal ‘nen Artikel veröffentlicht, in dem ich beschrieben hab, wie schnell man von ‘nem Wikipediaartikel, in dem man nur schnell was nachschlagen will, ganz schnell bei was ganz anderem aber noch viel interessanteren landet. Diese Erfahrung dürften neben mir ja wohl auch schon viele andere gemacht haben.
Das Nebenfachdiplom ist ja mittlerweile erfolgreich abgehakt. Stattdessen geht’s jetzt so richtig an’s Eingemachte. Das Hauptfachdiplom steht an. Und wieder bin ich beim Nachlesen im Internet auf was ganz anderes aber (zumindest für mich) viel Interessanteres gestoßen.
Los ging’s beim Wikipediaartikel zum P=NP?-Problem, bei dem ich eigentlich nur mein Gedächtnis in ‘nem kleinen Detail auffrischen wollte. Dabei bin ich auf den Fakt gestoßen, dass dieses Problem ja zu den sieben Millennium-Problemen gehört, für deren Lösung ein Preisgeld von jeweils 1 Million Dollar ausgeschrieben ist. Das einzige dieser sieben Probleme, das bisher gelöst wurde, ist der Beleg der Poincaré-Vermutung durch den russischen Mathematiker Grigori Jakowlewitsch Perelman. Dieser hat seine Arbeit jedoch nicht wie üblich in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, sondern auf arXiv.org, einer freien Sammlung von wissenschaftlichen Publikationen aus den Bereichen Physik, Mathematik, Informatik und Biologie.
Also hab ich zum Spaß mal ein bisschen in den Informatikveröffentlichungen gestöbert und bin dabei auf eine Arbeit zum Thema Automatische Konturextraktion von Neuronen gestoßen. Das betrifft sowohl mein Vertiefungsgebiet “Bild- & Signalverarbeitung” als auch mein Nebenfach “Medizinische Informatik”. In einer ruhigen Minute werd’ ich das Paper mal genauer unter die Lupe nehmen. Ein flüchtiger Blick verspricht schon mal viel Interessantes für mich.

Heute schreiben wir Geschichte.

Vergangenen Dienstag war es soweit. Ein Ereignis von historischem Ausmaße stand an. Ich habe mit der Lernerei für meine Diplomprüfungen in den Sommersemesterferien begonnen.
Während sich andere für ein derartiges Mammutprojekt gerade einmal 100 Tage Zeit lassen, stehen mir auch nicht wirklich komfortable 138 Erdrotationen dafür zur Verfügung.
Da ich in meiner Lernzeit den ein oder anderen Blogeintrag zum Thema Lernen erstellen werde, habe ich mir zu diesem Zweck die beiden Banner oben und unten von diesem Eintrag einfallen lassen. Sie sollen immer den aktuellen Stand meiner Synapsenbildung repräsentieren. Die Dinger gibt’s noch in gelb und in rot, je nachdem wie kritisch die aktuelle Lernphase ist. Momentan ist ja noch nicht viel passiert, also sind sie noch brav grün.
So, das ist jetzt der Blogeintrag, den ich mir in ein paar Jahren mal ansehen kann und dann meinen Kindern erzähle, dass am 15. April 2008 das große Lernen begonnen hat.

*sektkorken knall*
Am vergangenen Freitag hatte ich meine zweite und letzte Diplomprüfung im Nebenfach “Medizinische Informatik”. Damit ist dieses Nebenfach für mich abgeschlossen. Insgesamt liefen die beiden Prüfungen durchaus erfolgreich.
Am 17. September stand die erste Prüfung an. Von Herrn Dr. Emmert wurde ich in “Neurologie”, von Herrn Dr. Vielsmeier in “Chirurgie” geprüft. Von jedem der beiden wurde ich ¼ Stunde lang mündlich befragt, was summa summarum 30 Minuten macht. Der Prüfung lief echt perfekt und ich hatte auf alle Fragen ‘ne Antwort. Ergebnis: 1,0.
Letzten Freitag dann, also am 05. Oktober, stand der zweite Check an. Von Herrn Dr. Kett wurde ich in “Biophysik der Strahlenwirkung” und von Herrn Dr. Jung in “Materialwirtschaftmanagement” und “Medizinische Bildverarbeitung in der Radiologie” geprüft. Auch wieder jeweils ‘ne ¼ Stunde. In der Prüfung lief’s ned ganz so gut, weil ich jeweils eine Frage der beiden Prüfer ned beantworten konnte beziehungsweise sie mir die richtige Lösung erst aus der Nase ziehen mussten. Deshalb lautete das Ergebnis: 1,3.
Ein kleines bisschen geärgert hab ich mich schon, denn die Antwort auf eine der nicht beantworteten Fragen hätte ich gewusst. Allerdings überriss ich nicht, dass mein Prüfer auf genau diese Antwort hinaus wollte und deshalb befand ich mich erstmal sauber auf dem Holzweg und hab lauter Sachen erzählt, die er gar nicht hören wollte. Als ich dann verstand, worauf er von mir erwartet hatte, war’s leider schon zu spät. Wer weiß: Vielleicht hätt’s dann für ‘ne 1,0 gereicht und der erste Teil meines Diploms wär mir perfekt gelungen.
Hätte, wäre, sollen, dadad’n. Was soll’s. Die Note ist auch so super und ich hab ein richtig gutes Fundament für meine Diplomprüfungen im Hauptfach gelegt, die dann am Ende des Sommersemester 2008 bei mir anstehen. So sieht zumindest der Plan aus. Außerdem hab ich jetzt keine Medizinvorlesungen mehr, das heißt also: Nie mehr nach 18 Uhr in die Uni *score*.
1 Kommentar vorhandenVom Hundertsten ins Tausendste.
Im Moment bin ich fleißig am lernen für meine Diplomprüfungen im Nebenfach die am 17. September und am 05. Oktober stattfinden. Den ersten von fünf größeren Lernblöcken (Magnetische Resonanz) hab ich bereits absolviert und schlage mich im Moment mit dem zweiten (Biophysik der Strahlenwirkung) herum. In diesem geht’s, wie der Titel schon sagt, um alle möglichen Formen von Strahlung und wie diese auf Organismen wirken.
Da mich das Thema auch persönlich interessiert, lese ich auch ziemlich viel selbst nach, was jetzt nicht unbedingt mit dem eigentlichen Vorlesungsstoff zu tun hat. Dabei bin ich über zahlreichen Ecken (ganz unter dem Motto: “Wikipedia ist dein Freund”) auf einen Artikel auf wissenschaft.de gestoßen.
In diesem Artikel geht es darum, dass Forscher Pilze entdeckt haben, die Energie zum Leben aus durch Radioaktivität erzeugte Strahlen gewinnen können. Das ist in soweit neu als dass man bisher davon Ausging, dass Organismen ihre Energie entweder aus Sonnenlicht (was übrigens auch eine Form der Strahlung ist) oder aus energiereichen Biomolekülen gewinnen.
Wen das Thema interessiert, kann sich ja den kurzen Artikel durchlesen an dessen Ende auch ein Link auf das Originalpaper der Entdecker zu finden ist.
Da ich wie gesagt im Moment viel am lernen für meine Diplomprüfungen in meinem Nebenfach Medizinische Informatik bin, passiert im Moment bei mir nicht all zu viel was es wert wäre, der Welt über meinen Blog mitzuteilen. Ein kleines Sommerloch sozusagen, das aber bestimmt bald wieder vorbei ist.
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